Genial oder irre?

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Dafür braucht es wohl Nerven aus Stahl mit zusätzlicher dreifacher Isolierbeschichtung!

Nämlich, um sich an einen Hubschrauber zu gurten und sich von diesem zu einer Hochspannungsleitung fliegen zu lassen, um diese zu warten. Und das ist genau das, was die wackeren amerikanischen Jungs von der Firma Air2 in ihrem ganzen Land tun. Die Frage ist: sind sie frei von Höhenangst und unerschrockenen oder schlicht und einfach völlig durchgeknallt? Wäre ja kein Wunder, wenn man mit so viel Volt zu tun hat…[Jesus Diaz/Elisabeth Karsten]

[via Air 2 via Flightglobal]

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  2. Hm, also imprinzip ist eine Wartung vom Helikopter auf sicherer als vom Boden ^_^. Denn vom Helikopter aus gibts keine Erdung.

    Oder möchte da jemand wiedersprechen?

  3. Wenn der Typ mit seinem „Hängesessel“ zwei Leitungen gleichzeitig berührt dann wirds sehr wohl brenzlig… dazu brauchts keine Erdung.

    Oder er knallt gegen den Mast und das Stahlseil über ihm berührt eine Leitung. In dem Fall wäre er dann geerdet. Da kann ne Menge passieren. Eine heftige Windböe reicht schon um den kleinen Heli ins Wanken zu bringen.

  4. Das is ja mal der ödeste Artikel EVER.
    Reichen die primitiven Galileo-Beiträge über diese Pseudo-Hubschrauber-Stromnetz-Cowboys nicht schon aus? Meine Fresse….

  5. @Ironikus Ja ich

    Es gibt sogar mehrere Gefahren. Sollte der Sitz ins Trudeln kommen so ist auch irgendwann der Heli nicht mehr zu steuern. Dann heisst es für den Piloten: Ausklinken….und der Wartungsarbeiter hat einen einmaligen Freiflug. Übrigens gilt das für alle Helis. Kommt das zu tragend unten ins Trudeln….ausklinken.

    Und die Rotorblätter erzeugen auch eine statische Aufladung. Und wenn man genau hinsieht erdet sich auch der Jung in dem Sitz mit einer Stange an der Leitung.

  6. @Ikarus: Klar, IRGENDWANN ist der Heli dann nicht mehr steuerbar. Aber der Sesselpupser ist vielleicht 100 oder 200 m über der Erde…da wird gar nix ausgeklingt. Das sind Wartungsarbeiten und keine Rettungseinsätze bei Windstärke 8. ^^

  7. @Ikarus: Von der Sache mit dem Trudeln hat mir mal ein Pilot von der bergwacht erzählt. Ich habe aber keine Infos dazu gefunden. Weißt du zufällig wie sich dieser Effekt genau nennt?

    mfg, verim

  8. @ Verim: Der Effekt beim Trudeln nennt sich Trudeln. Wie es dazu kommt, kannste hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Trudeln ;-) Eigentlich hasse ich diesen Spruch, aber „google ist dein Freund“. Und der erste Treffer bei google führt dich meist direkt zum wikipedia-Eintrag – in diesem Fall übrigens auch.

  9. @Christian Das hat rein gar nichts mit Windstärke acht zu tun. Sondern was schwerer wiegt. Ein Unfall mit nur einem Toten oder bei Absturz des Helis mit mehreren Todesopfern.

    @Verim http://translate.google.de/translate?hl=de&langpair=en|de&u=http://www.tc.gc.ca/civilaviation/general/flttrain/planes/Pubs/TP9982/Exercise28.htm Hier findest Du einige Infos. Oder auch hier: http://www.bfu-web.de/ Man redet oft von einem Aufschwingen der Last. Wie jetzt die genaue Bezeichnung dafür lautet kann ich Dir leider nicht sagen. Aber in den aufgeführten Seiten solltes Du genug Infos dazu finden.

  10. Die Rotorblätter des Hubschraubers erzeugen so eine statische Ladung, dass der Typ bei der Berührung mit einer Leitung so einen Schlag bekommen würde, dass er in Sekunden gebruzelt wäre. Das Selbe gilt auch für den Hubschrabschrab.
    Dazu kommt noch, dass er ggF bei einer Sturmböhe 2 Leitung zu nahe kommen könnte und auch gegrillt wird.

    Zu dem allen muss man aber sagen dass dieses Verfahren seit 2001 in den USA und seit 2003 auch regelmäßig in Deutschland und Frankreich angewand wird.

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