Selbstmordattentäter nutzen explosive Körperimplantate – wirklich?

Der britische Geheimdienst M15 hat entdeckt, dass die weiblichen Selbstmordattentäter von Al Quaida explosive Ladungen in ihre Brüste implantiert kriegen. Die Operation entspricht in etwa der bei einer Brustvergrösserung. Dadurch werden Bomben am Flughafen kaum mehr zu entdecken. Aber etwas ist sehr merkwürdig daran.

Der Sprengstoff besteht aus Nitripenta d.h. aus Pentaerythritol Tetranitrat – auch bekannt als PETN, einem der explosivsten Stoffe überhaupt. Die (angeblich in England ausgebildeten) Chirurgen, die diese Operationen machen, setzen die Sprengladung in Kunststoffbeutel, genau wie jene, in denen sich sonst Silikon für Brustimplantate befindet.

Es ist nicht leicht, PETN zu entzünden, auch wenn es sensibler auf Erschütterung und Reibung reagiert als TNT. Es hat eine Explosionskraft von 5.810 Kilojoule pro Gram. Mit anderen Worten, eine Körbchengröße C mit nur wenigen Gram PETN geladen, könnte ein großes Loch in die Triebwerke eines Flugzeuges reißen. Also genug um einen Absturz zu verursachen.

Diese Informationen entnahm M15 den Berichten von Terroristen aus dem Nahen Osten nach dem gescheiterten „Leistenbombenattentat“. Des weiteren sollen männliche Terroristen ihren Hintern in gleicher Weise aufrüsten, in dem sie durch die gleiche OP PETN in ihre Popacken implantieren lassen.

Es hört sich beängstigend an. Es ist beängstigend. Wenn PETN sich in Kleidung oder Taschen befindet, ist es mit Hilfe von Scannern oder chemischen Nachweistests leicht zu entdecken. Und der Bericht ergänzt, dass diese Bomben im menschlichen Körper kaum zu entdecken sind – es sei denn man rüstet die Flughäfen mit Ganzkörperscannern aus.

Und das ist das merkwürdige daran: ausgerechnet jetzt kommt diese Meldung – und damit jenen Firmen höchst gelegen, die sich gerade mit großem Widerstand gegen Verfechter der Privatsphäre durchzusetzen versuchen. Plötzlich gibt es da einen ach so glaubwürdigen Bericht, dass der einzige Weg, diesen höchstbösen Intentionen und gefährlichen Ladungen zu entgehen, der Ganzkörperscanner ist.

Ich glaube gerne, dass M15 doch nur das gute will – auch wenn ihnen das so gar nicht gelang, als sie die Fehlinformationen bezüglich der Irak-Invasion untermauert haben. Aber dennoch hat das ganze einen sehr fragwürdigen Beigeschmack, denn der von The Sun und Fox News zitierte “Terrorismusexperte“ ist niemand anderes als Joseph Farah, Verleger von World Net Daily, Rush Limbaugh Kollaborateur und berüchtigt dafür, dass er die Herkunft von US Präsident Obama in Frage stellte. Mit anderen Worten, ein rechtsextremer Volltrottel. [Jesus Diaz/Elisabeth Karsten]

[The Sun via Fox via Wikipedia]

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  1. Ich glaub die westliche Welt „ringt“ mehr oder weniger nach Terroranschlägen …
    Anstatt alles in Geheimhaltung zu „entlarven,entdecken und zu spionieren“ … nein nein die Medien bekommen alles mit :)

    ehrlich gesagt… wie dumm muss man sein ?

  2. “ ein großes Loch in die Triebwerke eines Flugzeuges reißen“ ??

    Sehr interessant wäre wohl zu erfahren, wie das während des Fluges geschehen soll.

  3. Der britische Geheimdienst heißt eigentlich nicht M15 (eins-fünf), sondern vielmehr MI5 (i-fünf). Da ist wohl beim Abtippen ein kleiner Fehler unterlaufen. Dennoch: Prädikat unterhaltsam; ich les euch gerne ^^

  4. Gibt dabei aber ein Problem: Wie zur Hölle zündet man so eine Bombe? Spätestens über die Zündvorrichtung lässt sich das doch entdecken.

  5. Wenn man ein Gelkissen, gefüllt mit was auch immer, operativ in einen menschlichen Körper praktizieren will, damit es mit und ohne Hilfsmittel möglichst schwer entdeckt werden kann – dann sind hervorstehende Körperteile wie die weibliche Brust doch wohl der letzte Ort, der sich anbietet….oder wie jetzt? Wenn man ohnehin operieren will, dann gibt es im menschlichen Körper ne Menge Möglichkeiten, auch größere Mengen unterzubringen. Und wenn das Zeug in Kleidung und Taschen leicht mit Scannern entdeckt werden kann – dann ist die Haut auf den Hupen inkl. einer kleinen Fettschicht darunter doch bestimmt auch nicht viel sicherer. ____________ Andererseits…..vielleicht ist halb Hollywood schon lange von Al Quaida infiltriert….das würde die vielen Atombusen erklären. Aaah…ist Pamela Anderson am Ende eine Schläferin?????? Als rumgereichte Beischläferin kennt man sie ja schon o.O

  6. Naja, der Vorteil ist, dass Kissen in Brüsten nichts ungewöhnliches sind und die OP wohl nicht schwer ist – also perfekte Tarnung. Nur spätestens, wenn da noch ein Metallzünder oder dergleichen mit drin ist, ist die Tarnung im Eimer (oder im Arsch ;))

  7. Beste Lösung: Körbchengröße in den biometrischen Pass und ab Körbchengröße C beim Einchecken mit Grund der Gefahrenabwehr Zugangzum Flugzeug verweigern :)

  8. Ich persönlich warte ja auf die logische Konsequenz – die taktilen Ganzkörperscanner. Da wird dann zugepackt und alles, was sich komisch anfühlt, darf nicht mit. Und Ottos alter Spruch bekommt ganz unverhoffte Aktualität: „Wenn ich an Flughäfen nicht immer nach Waffen abgesucht werden würde, hätte ich überhaupt kein Sexualleben mehr…“

  9. In Saudi-Arabien hat schon ein Anschlag mit einer im Körper verborgenen Bombe stattgefunden. Allerdings war der Attentäter ein Mann, und die Bombe in seinem Gedärm versteckt! Wie die da wohl hineingekommen ist? Sicher nicht durch einen in England ausgebildeten Chirurgen……

  10. @Hausler – das denke ich mir auch, trotzdem schön zu sehn wies in den Kommentaren abgeht sobald im Artikel das Wort „Brüste“ fällt.

  11. Ein Ganzkörperscanner kann nicht unter die Haut sehen, wie wollen Sie dann diese Implantate finden?
    Wenn die Brust zu groß ist?
    Na dann viel spaß beim Kontrollieren :)

  12. Bombe als Brustimplantat zünden ist doch kein Problem: Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche zieh’n, und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben dreh’n. Da erscheint sofort ein Pfeil
    und da drücken Sie dann drauf. Und schon gehn die Leute drauf.

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