Tragbares Hirnanalysegerät

Dieser merkwürdig aussehende Kopfputz kann die Gedanken lesen - in gewisser Weise. Es ist ein Enzephalometer von Hitatchi und mißt den Blutstrom im Gehirn. Wozu das gut ist?

Offensichtlich für Neuromarketing – und einen alten Witz.

Laut Nikkei ist der Apparat nicht für pharmazeutischen Einsatz gedacht, sondern für Forschungsinstitute und Neurohändler (Sind dass die, die Sachen an die Medulla Oblongata verhökern?). Das Gerät kostet über 100.000 USDollar, aber er läuft länger als zwei Stunden und vermittelt einen klaren Eindruck über die Denkintensität des jeweiligen Trägers. Damit schreit es nach einem Update alter Witze, etwa:

Frage: Was ist das?
Antwort: Ein Hirnanalysegerät.
Frage: Was macht es?
Antwort: Verhungern.

Sicher gibt´s noch bessere Pointen – der Kreativität seien keine Grenzen gesetzt. Den Apparat dazu gibt es ab Juli im Handel und es ist ideal für den verschrobenen, aber liebenswerten Neurologen im Freundeskreis. [Brian Barrett/Elisabeth Karsten]

[Via Nikkei via Dvice]

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  1. Sowas für zuhause wäre mal praktisch. Dann könnte die GfK den Fernsehsendern nicht nur Quoten, sondern auch die Hirnaktivität ihrer Zuschauer berichten. Einschlaf-TV adé!
    Und die Werbespots werden dann so gestaltet, dass die einsetzende Reizüberflutung unser Gehirn irgendwann in den Arbeitsstreik schickt ;)

  2. Hatten früher nicht so spezis Helme mit Stanniolfolie überklebt und getragen? Damit Ausserirdische nicht deren Gedanken lesen konnten?

  3. Erinnert mich iwie an den gleichen sinn vom Bing-gerät aus ‚der sinn des lebens’man brauchts nich, niemand weis für was, es kann nix sinvolles, aber jeder ist begeistert und will es haben:D

  4. Wie erfreulich. Diesem Bericht fehlen ja gänzlich die Worte „Steve Jobs“ und „Iphone“ ….MIST jetzt sind sie doch noch drin…………..

  5. die beiden herren und damen autoren dieses beitrages sollten das witzeln in zukunft lieber sein lassen und sich dafür mehr auf die recherche konzentrieren. diese „pointen“ sind unwahrscheinlich flach, was haben sie sich bei dem medulla-oblongata-gag nur gedacht? meine güte. in der quelle ist von neuromarketing die rede, einem anerkannten forschungsgebiet, nicht von „neurohändlern“. wer arbeitet bitte bei euch? journalisten oder die google translation?

  6. Für Pointen ist jemand, der sich es lustig findet, sich DerRosaroteRächer zu nennen natürlich ein absoluter Fachmann. btt: Auf den ersten Blick dachte ich, das Teil ist mal wieder so ein Super-Gerät zum Abnehmen. Muss wohl am Model gelegen haben.

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