Schwarze Löcher könnten andere Universen beinhalten

Es ist Zeit zum Staunen! Nach einer neuen Theorie enthält jedes schwarze Loch ein kleineres Paralleluniversum. Und unser Universum könnte demzufolge auch im Inneren eines schwarzen Lochs in einem viel größeren Universum existieren. Ah-whaaaaaaa?

Nach Nikodem Poplawski, Physiker an der Indiana University, verdichtet sich von einem Schwarzen Loch absorbierte Masse nicht zu einer Singularität. Vielmehr tritt sie auf der anderen Seite wieder auf und bildet das Baumaterial für ganze Universen in einer anderen Realität.

Das würde erklären, was vor unserem Urknall geschah: Unser Universum entsprang einem schwarzen Loch eines anderen, viel größeren Universums. Alles kam aus einem „weißen Loch“, wenn man so will.

Explosionen von Gammastrahlen kommen am Rand des bekannten Universums vor. Sie scheinen mit einer Supernova oder Sternenexplosionen in fernen Galaxien in Verbindung zu stehen, aber ihre genaue Quelle bleibt ein Rätsel.

Poplawski schlägt vor, dass die Explosionen Abfallprodukte der Paralleluniversen sein könnten. Er sagt, dass die Masse möglicherweise über besonders massive schwarze Löcher – so gennante Wurmlöcher im Herzen dieser Galaxien – in unser Universum entkommt, obwohl nicht klar ist, wie das funktionieren könnte.

„Es ist eine verrückte Idee, aber wer weiß?“, sagt er.

Irgendwie schon, oder! [Adam Frucci/Gerti Windhuber]

[Via National Geographic, The Daily What]

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  1. Aus einer Region innerhalb es Ereignishorizonts kann man eine Information aus einem Schwarzen Loch erhalten. Somit kann ich auch behaupten in einem schwarzen Loch leben gruene Wesen und niemand kann das Gegenteil beweisen. Wobei man natuerlich berechtigter Weise Fragen kann, welche Bedeutung Farbe in einem Schwarzen Loch hat.

  2. Gut, theoretisch mathematisch mag das alles plausibel sein. Woanders wurden aber bisher keine schwarzen Löcher entdeckt. Zumal es inzwischen auch genug Theorien gibt die ohne die Existenz von schwarzen Löchern bzw. dunkler Materie ingesamt auskommen. Selbst Einstein wollte die in seiner Relativitätstheorie wieder los werden, hats nur selbst nicht mehr hinbekommen.

    Mit den gleichen Theorien baucht man dann auch keinen Urknall mehr, was sogar noch mehr Fragen eliminiert. Aber theoretisch mathematisch ist das Gechriebene im Artikel eine Aussage, die sich aus der einsteinschen Relativitätstheorie ableiten lässt.

  3. Aber wo kommen dann die Weißen Löcher her? Aus farblosen, aus (dialektisch gesehen:) grauen?? Oder gelben, grünen, blauen? Fragen über Fragen.

  4. Wie war das noch mit den ZPMs? Abgeschlossene Raumzeitregionen die in einem Kristall gefangen sind und aus denen man Energie entziehen kann? Oder um es mit Samantha Carter oder McKay zu sagen „Mini-Schwarze Löcher im Glas“^^

    So outen sich Physiker als Stargate-Fans :D

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