US-Musik- und Filmindustrie wünscht Trojaner, der Raubkopien löscht

Mit der RIAA und der MPAA gibt es in den USA zwei Verbände, die die Interessen der Musik- bzw. der Filmindustrie vertreten. Und die haben der Behörde für die Durchsetzung von geistigem Eigentum einen Plan vorgelegt, der es in sich hat.

Hier sind einige Wünsche, deren Umsetzung sich RIAA und MPAA von der Behörde wünschen:

– Spyware auf Computern, die urheberrechtsverletzendes Material entdeckt und löscht

– Zwangsinstallation von Zensurprogrammen, die den Transfer von Raubkopien unterbindet

– Durchsuchungen von Mediaplayern, Notebooks und USB-Laufwerken an den Landesgrenzen

– Druck auf andere Länder, vergleichbare Maßnahmen einzuführen

– kostenfreie Durchsetzung von Urheberrechten durch Bundespolizei (FBI) und Behörden, inklusive dem US-Heimatschutzministerium

Tja, das ist schon ziemlich irre, was sich die Damen und Herren von der Old Economy ausgedacht haben. Wollen wir hoffen, dass sich keine Regierung findet, die diesen Plan umsetzt. [Adam Frucci / Tim Kaufmann]

[Via EFF, Boing Boing]

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  1. keine regierung der der westlichen welt ist so dämlich und dreist ihrem verarmten volk auch noch „brot und spiele“ zu nehmen

    ich würde sagen die peanutes die die medienindustrie verdient gelten als kollateral schaden

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