CO2 Ausstoß des Vulkans wird von Flugindustrie getoppt

Der Vulkan Eyjafjallajökull beeinträchtigt mit seinen Ascheausstößen derzeit massiv den europäischen Flugverkehr. Aber wie geht es der europäischen Umwelt? Schließlich ist da jetzt eine Menge CO2 in der Luft?

Tatsächlich ist die Verschmutzung durch die Flugzeuge, die nun auf dem Boden bleiben müssen, viel schlimmer. Wie man in dem schönen, großen, bunten Schaubild sehen kann, überbietet die europäische Flugindustrie mit ihrem täglichen CO2 Ausstoß den armen Eyjafjallajökull um 344,109 Tonnen. Verglichen mit den 15.000 Tonnen des Vulkans ist das ein mächtiger Unterschied.

Dies in Betracht gezogen, wäre es spannend zu wissen, in wie weit Leute zur Entlastung der Atmosphäre beigetragen haben, da sie das Fliegen vermieden haben, in dem sie beispielsweise Züge oder Busse von London nach Mailand genommen haben.

Und wiewohl viele Reisende und Veranstalter jetzt fluchen, weil Termine und Veranstaltungen dauernd abgesagt werden müssen, scheint die Erde sich prächtig zu amüsieren. Und wenn es kein irdisches Gelächter ist, das zu diesen Eruptionen führt, sind es vielleicht terrestrische Verdauungsstörungen… [Jack Loftus/Elisabeth Karsten]

[Via Information is Beautiful]

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  1. Endlich bin ich nicht mehr der einzige Idiot, der positives im Flugverbot sieht.

    3 Wochenenden im Jahr Weltweiter Flugverbot… und der Erde geht’s wieder einigermaßen gut :)

  2. Dämliches Schaubild.
    Verdummung durch Powerpoint.
    Wenn ein richtig großer Vulkan wie Pinatubo oder Yellowstone hochgeht dann schleudert der locker 10-15 Millionen Tonnen So2 und Co2 raus. Großvulkane können innert weniger Jahre die Zusammensetzung der Erdathmosphäre ändern. In der Kreide-Tertiär-Grenze haben Großvulkane den Sauerstoffanteil durch Aktivität um 10% reduziert.

  3. „Endlich bin ich nicht mehr der einzige Idiot, der positives im Flugverbot sieht. 3 Wochenenden im Jahr Weltweiter Flugverbot… und der Erde geht’s wieder einigermaßen gut :)“

    Ich sehe da sind wieder die BWL Fachleute unterwegs, die sich gar nicht ausmalen können, was das Wirtschaftlich bedeutet.
    Das kostet Milliarden und Abermilliarden und das Geld steckt mit Sicherheit erstmal niemand in Umweltschutz.

  4. Genau, das waren nämlich die superintelligenten BWL-Fachleute, die ihre Produktion von Lagerhaltung auf Just-in-time-Produktion umgestellt haben, um jede Menge Kohle zu sparen und denen nun die blöde Naturgewalt einen Strich durch ihren schönen Businessplan macht, weil sie ihre Produktionsmaterialien nicht an den Produktionsort bekommen. Böse, böse kommunistische Aschewolke.

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