Die Jugend mit Hilfe des Internets zurück kaufen

[vimeo width="570" height="427"]http://vimeo.com/9357272[/vimeo]

Herzerwärmend: ein älterer Schauspieler hat das Internet genutzt um die Wohnung wieder aufzubauen, die er als Jungspund bewohnt hat: Gegenstand für Gegenstand. Nicht ganz so herzerwärmend: es war ein Werbegag des schwedischen Postdiensts, um ältere Menschen mit elektronischem Einkauf vertraut zu machen.

Bo Brundin, ein schwedischer Schauspieler, der in mehr als vierzig Filmen mitspielte, hat sich mit Hilfe des Internets seine alte Bleibe in Manhattan wieder erschaffen, wo er in den 60er Jahren als kreppelnder junger Künstler lebte. Sogar Details, wie eine Portraitaufnahme von James Dean und ein Rattanstuhl, fehlen nicht.

Aber halt! Das war ja gar nicht Bo´s Idee: sondern der schwedische Postdienst, die gerne ein Haufen Zeugs älteren online-shoppenden Schweden liefern würden, weil es nun mal profitabel ist. Das Video zeigt, dass der schwedische Postdienst Bo dabei half: von der “digitalen Präsenzplanung, strategischen Marketing Tipps bis hin zur Logistik und dem Anlegen seiner Website“ . Bäh, bäh, bäh!

Das Internet hat dabei gewonnen – wie es das so häufig in diesen Fällen tut: mit einer Flut von Hinweisen und Ratschlägen brauchte Bo nur zwei Monate, um alle 42 Gegenstände zu finden, die seine Bude damals schmückten. Man kann den Prozess der Einrichtung auf seiner Website betrachten: Forever Young.

Also, Bo bekam sein Zimmer und der schwedische Postdienst hat bewiesen, dass alte Menschen im Internet einkaufen können. Alle sind glücklich. Jeder, bis auf einen naiven jungen Kerl, wie mich, der einen weiteren Teil seiner Internetunschuld eingebüsst hat. [Kyle VanHemert/ek]

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