Kurztest: Intel Convertible Classmate PC – Der Rechner für Kids

Die neue Version des Convertible Classmate PC von Intel wird wohl nie zu eurem Alltagsrechner werden. Eher für eure Kinder. Ah und er könnte in der Schule eingeführt werden ehe man sich versieht.

Um es kurz zu machen: Was Intel heute angekündigt hat ist ein Update ihres 2008 vorgestellten Classmate Convertibles. Die Performance gleicht nun einem aktuellen Standard-Netbook. Bedeutet: Atom N450 Prozessor, 160 GByte HDD, 8,5 Stunden Akkulaufzeit und 10,1-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Der Bildschirm lässt sich immer noch drehen und hat eine Webcam. Tastatur, Display und Touchpad sind wasserdicht, die Festplatte hat einen Erschütterungsschutz und das Gerät kann von einem Schreibtisch fallen ohne einen Schaden davonzutragen. Ah und außerdem gibt es einen Griff, damit man es leichter mit sich herumtragen kann.

Natürlich sind die Änderungen willkommen. Sie machen den Classmate jedoch trotzdem nicht zu einem vollwertigen Rechner. Der Touchscreen ist resistiv und beherrscht kein Multitouch. Das macht es für die Schüler einfacher einen Stylus-Stift zu benutzen. Es gibt keinen Bluetooth-Support, weil Kids das angeblich nicht brauchen. All das ist in Ordnung. Intel und, die an dem Produkt beteiligten, Partner haben das Gerät nicht für den allgemeinen Gebrauch entwickelt. Als eine Horde von Grundschülern das Notebook einen Tag lang nutzen durfte war die einzige Beschwerde die, dass sie es wieder zurückgeben mussten.

Intel_New_Classmate

Folgende Anwendungen beherrscht der Classmate: Es gibt eine coole Zeichenapp, einen Wettersensor und gemeinsames Legobasteln und vieles mehr. Vor allem letztes ist sehr beeindruckend und wir hätten uns so etwas als Kind gewünscht. Die einzigen Minuspunkte sind der Preis von 499 Dollar und das Gewicht. Es ist etwas zu schwer für einen Wandertag.

Intel_New_Classmate

Das Update des Covertible Classmate mag auf den ersten Blick nicht wie eine Revolution anmuten, aber es zeigt uns, dass Intel bemüht ist an dem Projekt zu arbeiten und seine Position als Marktführer im Ausbildungsbereich weiter verstärkt. [Brian Barrett/Maxim Roubintchik]

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