3D-Motorola-Klapphandy „Ming“ taucht in China auf

Ach, wie würde sich die Lebensqualität verbessern, wenn alle geleakten Bilder von so hoher Qualität wären. Und dann sinds auch noch so viele! Motorolas 3D-Handy „Ming“ sieht aus, als wäre es bald fertig. Nur der Umfang sieht etwas… ähm, herausfordernd aus.

Dank des Patents, das vor einigen Wochen aufgetaucht ist, wissen wir bereits, dass es 3D-fähig ist: die beiden Displays des Klappgeräts zeigen unabhängig voneinander 2D-Inhalte an, zusammengeklappt jedoch ergibt sich eine 3D-Darstellung. Ja, klingt etwas weit hergeholt, aber das Patent erwähnt die Verwendung von Autostereoskopischer Technologie. Im Grunde genommen also den gleichen „Parallax Barrier“-Kram, der bei den brillenlosen 3D-Panels von Sharp und Toshiba auftaucht.

Im Patent steht zur Konversion von 2D auf 3D:

„Ein optisches Element ist innerhalb des ersten Gehäuses angeordnet, z.B. laminiert oder geformt. Das optische Element lässt Licht vom Display zum Gehäuse durchscheinen. Während das Display Bilder in 2D präsentiert, verwandelt das optische Element das durchscheinende Bild in 3D. Das optische Element besteht aus einer Vielzahl an Linsen, vornehmlich aus Polymer-Linsen, allerdings auch aus anderen optischen Strukturen wie Elektro-Netzlinsen oder Parallax-Barrieren.“

Die neuen Bilder sind mit dem China-Mobile-Logo erschienen, was nahelegt, dass es kurz vor der Veröffentlichung steht. Wir wissen zwar nicht zu 100 Prozent, ob es sich um das im Patent erwähnte Handy handelt, aber so sieht zumindest die Gerüchteküche aus.

Wenn Motorola nun also die gleiche Parallax-Barrier-Technologie nutzt wie Nintendo in seinem 3DS, können wir ja vielleicht auf eine Reihe netter Spielchen hoffen. [Kat Hannaford / Florian Zettel] [HIAPK Forums via Slashphone via AndroidAndMe]

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