Fliegende Drohne krallt sich an Hauswänden fest und startet von dort

Dieses ferngesteuerte Flugzeug landet, in dem es sich senkrecht an einer Hauswand festkrallt. Beim Start lässt es die Wand dann einfach wieder los. Ich sage nicht, dass dies die Zukunft von Spionageflugzeugen ist - aber sie sollte es sein.

Das an der US-amerikanischen Universität von Stanford entwickelte Flugzeug besitzt statt einem Fahrwerk zwei federgedämpfte Füsse, aus denen beim Landen mehrere metallische Krallen ausfahren, die so klein sind, dass sie sich im Mauerwerk verhaken. Das klappt nur, weil das Flugzeug erkennt, wenn sich eine Wand vor ihm befindet. Es bremst dann seinen Landeanflug von 35 auf 11 km/h ab und zieht mit der Nase nach oben. Die korrekte Annäherungsgeschwindigkeit sowie ein korrekt eingestellter Federweg der Füße sind das A und O einer erfolgreichen Landung.

Schon träumen die Erbauer von ganzen Rotten fliegender Spionagedrohnen, die in feindlichen Städten autark unauffällige Landeplätze auskundschaften, von dort aus bei minimalem Energieverbrauch die Gegend auskundschaften und dann auf ein Kommando hin weiterziehen. [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via Stanford, BotJunkie]

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  1. Hoffentlich werden da nicht in fremden Ländern „taktische Ausrüstung“ zu platt zu machende „Terroristen-Unterschlüpfe“ transportiert, bei denen sich im Nachhinein leider herausstellt, es war versehntlich eine Schule oder eine Hochzeitsgesellschaft. Schade immer um die nie gezeigten „Casualties“ und zum Glück für uns Westler ist das immer soooooooo weit weg.

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