Die wahren iPad-Opfer: Netbooks, Ebook-Reader und … iPods?

Die Netbook-Verkäufe sind nicht mehr das, was sie mal waren, und manch einer schiebt dem iPad die Schuld dafür zu. Von Morgan Stanley stammt eine Prognose, die vom Notebook über das Netbook bis hin zu E-Book-Readern, iPods und Desktop-PCs so ziemlich alles, was eine CPU hat, zu den möglichen iPad-Opfern zählt.

Zu diesem Zweck hat Morgan Stanley im März Menschen gefragt, was Sie kaufen würden, wenn Sie sich nicht für ein iPad entschieden hätten. Sozusagen: „Von welchen Käufen hat Sie der Kauf des iPad abgehalten?“

Es bleibt abzuwarten, ob die Verkäufe tatsächlich von Apples Tablet beeinflusst werden. Aber bedenkt man die enormen Größenordnungen, in denen die Geräte der genannten Kategorien verkauft werden, dann ist es schwer vorzustellen, dass die paar iPads diese Umsätze kurzfristig ernsthaft beeinträchtigen können.

Wenn sich das iPad aber auf Dauer gut verkauft, und noch ein paar ähnliche Geräte von anderen Herstellern Zuspruch finden, dann ist es interessant zu wissen, welche anderen Gerätearten darunter am meisten leiden werden. Morgan Stanley zählt dazu neben Netbooks vor allem den iPod Touch, die Playstation Portable und Nintendo DS sowie E-Book-Reader. Aber letztere waren ja ohnehin bisher eher Nischenprodukte denn Kassenschlager. [John Herrman / Tim Kaufmann]

[Via Fortune]

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  1. Ich als iPod touch Besitzer stelle mir die Frage ob das iPad den iPod touch auf die Liste der Bedrohten Arten schieben könnte und der iPod touch dadurch von Apple aufgegeben wird !?

  2. IPad = IPod bedrohung? wohl kaum… schon alleine der Fakt das sich wohl kaum jemand ein IPad in die Hosentasche stopft und das mehr oder weniger zum Musik hören! und wenn andere Hersteller drunter leiden sollten sie vieleicht auch mal über die Qualität und Leistungsfähigkeit der Ware zum entsprechenden Preis nachdenken. Ich glaube jeder der ein hochwertiges Produkt mit ca der selben Leistung eines IPad für weniger Geld findet wird dieses wohl eher Kaufen … ich finde es ist eine sache der preis/leistung/quali und wenn die stimmt brauchen andere Anbieter wenig um ihren Umsatz fürchten

  3. Nintendo DS Nieschenprodukt? War das ironisch gemeint oder hab ich was nicht mitbekommen? Der DS wurde seit der Einführung über 100 Millionen(!) mal verkauft (alle DS Produkte eingeschlossen also DS Lite und DSi). Das nenn ich aber eine verdammt große Niesche. Ich denke, das diese Pad Geschichte eher eine Nische bleibt, denn wenn der Hype erstmal vorbei ist, werden die meisten doch wieder mit Laptop/Netbook arbeiten. Die Zeit/Technik ist einfach noch nicht reif, denk ich aber ich lasse mich gern eines besseren belehren und warte ab…;)

    1. Nicht richtig gelesen???
      „Morgan Stanley zählt dazu neben Netbooks vor allem den iPod Touch, die Playstation Portable und Nintendo DS sowie E-Book-Reader. Aber letztere waren ja ohnehin bisher eher Nischenprodukte denn Kassenschlager.“

  4. apple hat da wieder ein top gerät am start, aber ich glaube kaum, dass es derzeit einen desktop oder mein iphone ersetzen kann. für den desktop kann es zu wenig und als iphone taugt es auch nichts, da es einfach zu groß dafür ist.

  5. „und wenn andere Hersteller drunter leiden sollten sie vieleicht auch mal über die Qualität und Leistungsfähigkeit der Ware zum entsprechenden Preis nachdenken.“ – WePad!
    Im Ernst, die Early Adaptors werden doch eh wieder die Gearschten sein.

    1. Tja leider hat das mitlerweile genannte WeTab leider keinen vergleichbaren app store.Dieses Manko
      ,mein Freund , wird dem WeTab u.a. zum Verhängnis.

      1. Genau – wer nicht mindestens 150.000 Furz-, Schüttel- und sonstige Nonsense-Apps in nem Store verscherbeln kann, hat heute keine Chance mehr am Markt… Auf solche Kunden kann Apple wirklich stolz sein – schlägt ja zum Glück inzwischen aufs Image dieser „Marke“ durch. Ich hoffe, dass WeTab nicht auf den gleichen Zug aufspringt und ein smartes Pad entwickelt.

        1. Das „WePad“, welches jetzt mal wieder atemlos und hektisch in WeTab umbenannt wurde (ein neuerlicher Flop des Anbieters, des famosen Herrn von Ankershoffen) wird ein Total-Flop!

          Android-Apps aus dem Graumarkt in einer virtuellen Maschine auf einem kurzatmigen (max. 5 Stunden Akkulaufzeit) Teil mit DAUMEN-NAVIGATION?

          Wie lächerlich ist das denn???

  6. „Leistungsfähigkeit“? Wenns darum geht, ist das iPad doch ein Gerät, das sich ganz hinten anstellen darf. – Nicht umsonst ist doch der Großteil der Apps für den Apple-Kram lediglich ein funktionsbeschränkter Browser (Bahn-App, Facebook-App) … Nix mit smart und so. Und genau da beginnt und endet der Einsatzbereich der i-Dinger. Die sind genau das richtige für die Leute, die bisher mit ihrem Computer auch nichts mehr als ne kleine E-Mail schreiben oder Facebook-Updates gemacht haben… Die Frage ist nur, ob sich diejenigen das iPad als Zweitgerät kaufen…

  7. Eine interessante Frage. Wie kommt man darauf jemanden zu fragen welchen Reader für ebooks er nicht gekauft hat, weil er sich das iPad gekauft hat? Das muss ich einmal mit meinen Freunden machen.

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