Bill Gates‘ künstliche Wolken sollen den Klimawandel stoppen

Statt sein Geld mit ein paar jugendlichen Geliebten durchzubringen, steckt Bill Gates seine Rente in Maschinen, die Meerwasser in künstliche Wolken verwandeln und so den Klimawandel aufhalten sollen.

Satte 300.000 US-Dollar investiert Gates in das Silver Lining genannte Projekt. Jedes Gefährt soll rund eine Tonne Meerwasser pro Sekunde ansaugen, zerstäuben und in einer Höhe von einem Kilometer ausstoßen – hoch genug um die Wolkendichte zu erhöhen.

Gestartet ist Silver Lining mit zehn Schiffen, die eine Fläche von 10.000 Quadratkilometern abdecken. Sollte sich dieser Versuch als erfolgreich erweisen, wird Silver Lining noch ein paar mehr Milliardäre an Bord holen müssen. Denn um den Klimawandel wirklich aufzuhalten kalkuliert man mit 1.900 Schiffen und einer Investition von sieben Milliarden Dollar. Wie wäre es mit Steve Jobs? [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via The Times, Inhabitat, Slashdot]

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    1. Die Energie kommt von den Rotoren, diesen merkwürdigen Säulen. Die arbeiten wie Segel, treiben das Schiff an. Das fahrende Schiff wiederum gibt seinen Vorwärtstrieb an eine Schaube ab, die eine Pumpe antriebt.

  1. Super ob das sooooooo gesund ist Mio Liter Salzwasser in die Luft als Wolken zu Pusten,

    wenn das Salzige Wasser dann auf die Felder nieder Regnet, brauchen wir für unser Essen kein Salz mehr.

    1. Salz wird auch gewonnen, indem man extra Felder mit Salzwasser befüllt und dieses Wasser verdunsten lässt, dabei bleibt das Salz im Becken zurück …
      Also keine Sorge …
      Und zur Frage woher der Strom kommt … ich denke von Solarpanels (die auch ohne direkte Sonnenstrahlung Energie umwandeln).

        1. dein vorredner meinte mit dem „wasser im becken bleiben“ das, dass salz im meer bleibt! das salz steigt also nicht mit in die wolken auf.. sowas lernt man in der grundschule!

    1. Naja hier steht nur das man das Wasser 1 Tonne pro Sekunde zerstäubt in einen Kilometer höhe pusten will.

      Von einer Wasser Entsalzung durch verdampfen der Flüssigkeit lese ich hier erstmal nichts.

      Sprich wir werden dann Salzwasserwolken haben die über die Erde ziehen werden, oder sie werden nicht sehr lange halten, keine Ahung wie Salzwasser zerstäubt als Wolke reagiert.

  2. Ich frage mich, ob wir noch nicht genügend schlechte Erfahrungen mit Eingriffen in das Klima gemacht haben?!
    Verbrennungsmotoren, Kohlekraftwerke, Ölheizungen…
    Sind so schon genügend Eingriffe.
    Und jetzt weiter Einfluss nehmen, indem wir künstlich Wolken erzeugen? *kopfschüttel*

    Das erinnert mich fatal an die Futuramafolge, in der gezeigt wird, dass die Erwärmung der Meere mit immer größeren Eiswürfeln gestoppt wurde.
    Symptome zu bekämpfen kann doch nicht die Lösung eines globalen Problems sein.

  3. Ich arbeite als Salz und muss sagen, dass es bestimmt schadet. Aber gute Idee – hoffe es klappt! Obwohl, mir egal, bis es wirklich was ausmacht der Klimawandel, bin ich tot!

  4. wenn jemand abgesehen von den nazis auf viktor schauberger oder nikola tesla gehört hätte und deren ideen weitergearbeitet hätte, dann hätten wir diese probleme erst garnicht.

  5. …Das Salz geht NICHT mit in die Wolken und zumindest bei so etwas kann man wohl sicher sein, dass es bedacht worden ist.
    Ich denke auch nicht, dass es langfristig eine Lösung für anthropologisch klimatische Veränderungen ist, aber als Versuchsprojekt ist es durchaus OK.

  6. Wieso darf ein einzelner Mensch, nur weil er 50 Mrd. Dollar besitzt so einfach mit unserer Atmosphäre und dem Weltklima spielen? Reichen Bill jetzt die Windows Bluescreens nicht mehr oder wie? Irgendwie weckt das sogar in einem IT-affinen Menschen wie mir gewisse Beklemmungen aus… BSOD = ELE?

  7. Hintergrund ist eine weiterentwickelte Form des Flettner-Rotors (s. Ende des Kapitels)

    http://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_08_08_windenergie_senkrechtachser.htm#Flettner

    Auszug:
    Aufgenommen wurde diese Idee erst wieder in einem im März 2007 veröffentlichten Bericht von Stephen Salter und Graham Sortino der Universität Edinburgh, in welchem ein Konzept untersucht wird, bei dem u.a. auch seebasierte Anlagen die Wolkenalbedo steigern sollen – d.h. mehr Sonnenlicht zurückwerfen, um die Globaltemperatur zu senken.

  8. Finds absolut nicht okay, dass Privatpersonen in unseren Klimahaushalt eingreifen dürfen, nur weil sie Geld haben. Selbst wenn es sich endgültig als sinnvoll erweisen sollte, ist es mehr als bedenklich unsere Zukunft durch solcherlei Spielereien aufs Spiel zu setzen. Ganz davon abgesehen, dass man sich offensichtlich überhaupt nicht mit der öffentlichen Meinung auseinadersetzt…traurig…

  9. Also das Salz bleibt da wo ist im Meerwasser, beim verdunsten kristallisiert es aus. Das dumme ist nur das ganze Wasser was dort in die Atmosphaere gepustet wird kommt als Regen wieder runter und zwar nicht gleichmaessig verteilt, kennt man die Verteilung liesse sich dies auch als Waffe einsetzen da bestimmte Regionen konstant unter Wasser gesetzt werden koennten

  10. Davon mal abgesehen halte ich das ganze für eine Milchmädchenrechnung, selbst wenn das Salz abgeschieden werden sollte: Die Sonneneinstrahlung sprich die Menge an Energie, die von der Erde aufgenommen wird, bleibt dieselbe. Allerdings kann die Wärme durch die Wolkendecke schlechter wieder in den Weltraum abstrahlen und das wird eher zu einer Aufheizung der Atmosphäre führen.

  11. Wenn man nichts dagegen macht, geht die Welt sowieso unter.
    Und das mit der ganzen Salzgeschichte, die Forscher wissen ganz bestimmt was die da tun, die Welt mit Salz zu begießen ist glaub ich nicht ihre Absicht.

  12. „Jedes Gefährt soll rund eine Tonne Meerwasser pro Sekunde ansaugen, zerstäuben und in einer Höhe von einem Kilometer ausstoßen – hoch genug um die Wolkendichte zu erhöhen.“

    Und was passiert mit den angesaugten Fischen? – Auf jeden Fall eine Revival-Möglichkeit für die Weather Girls – „It’s raining man, Part II – It’s raining fish!“

  13. ich weiß zwar nicht was das bringen soll künstlich Wolken zu erzeugen, außer dass man erreichen will, dass in bestimmten Gebieten keine Sonne mehr scheint und die Pflanzen sehr viel schlechter wachsen und dass die Heizung villeicht jetzt das ganze Jahr über an bleiben muß, Vattenfall, RWE und Co werden Bill mit der Ehrenmedaille der Strommafia auszeichnen.
    Und dass die Wissenschaftler wissen was sie tun ist leider ein IRRGlaube.
    Das schlimme ist ja dass manche Leute das gut finden.
    Wie gesagt ich kann nicht erkennen wie das alles die sg „globale Kliemaerwärmung“ stoppen soll.
    Wobei die Ketzefrage erlaubt sei: Wer sagt denn dass sie Erwärmung nicht ein ganz natürlicher Prozess ist der alle paar tausend Jahre aufgetrten ist, auftritt oder wieder auftreten wird, egal ob es den Menschen gefällt oder nicht.

    Laut der Wissenschaft ist es einer Hummel nicht möglich zu fliegen. Aber wie jeder weiß ist der Hummel das völlig wurscht und fliegt einfach weiter.

  14. Die Frage ist nicht, warum ein Milliadär am Weltklima rumdoktern darf, sondern warum ein Milliadär nicht 300.000 für dieses Projekt spenden darf. Bill Gates hat mit dem Projekt „Silver Lining“ nichts zu tun…abgesehen von dieser Spende! ——— PS: Ich arbeite für Bill Gates und mähe jedes zweite Wochenende bei Steve Jobs den Rasen…nur mal so am Rande.

  15. Wir erzeugen doch schon die ganze Zeit künstliche Wolken, Kondensstreifen bei Flugzeugen sind nichts anderes. Was ich gelesen habe ist das nicht so toll fürs Klima. Wolken haben den Effekt das das Sonnenlicht geblockt wird, aber auch die Wärmeabstrahlung vom Boden reflektiert wird. Tagsüber gleichen sich beide Effekte aus, aber Nachts wird nur der Wärmeabstrahlung reflektiert, was bedeutet das es noch wärmer wird.

  16. öhm leute er will was für uns tun was habt ihr alle nur für ein problem damit?! naja ihn juckts sowieso nich er machts einfach! ihr pfienzbacken… ;)

  17. Da Wasserdampf als Treibhaus“gas“ gilt ist die Idee wohl dümmer als alles was Gates bis heute zustande gebracht hat. Tagsüber verhindern WOlken tatsächlich einen Teil der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche. Nachts aber ist es tatsächlich unter Wolken deutlich wärmer als bei klarem Himmel, weil die Wolken die Abstrahlung von Wärme in das Weltall verhindern. So fördert man mit künstlichen Wolken ausschließlich den treibhauseffekt, den man eigentlich verhindern will.

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