Von fix bis lahm: Vier Lademöglichkeiten für das iPad im Vergleich

Das schlechte am ausdauerstarken iPad-Akku ist dessen lange Ladezeit. Interessanterweise gibt es dabei aber deutliche Unterschiede, je nachdem, wie Ihr den Akku ladet. Wir haben die vier gängigen iPad-Lademöglichkeiten verglichen und dabei Erfahrungen gesammelt, die auch für iPhone-Besitzer interessant sind.

Im Einzelnen haben wir diese Möglichkeiten verglichen: Das mit dem iPad ausgelieferte 10Watt-Netzteil, Griffins iPad-Ladegerät namens PowerBlock, das iPhone-Netzteil und einen USB-Port eines MacBook Pro via USB-Kabel. Gemessen wurde die Zeit, die verging, bis der iPad-Akku zu 80 Prozent gefüllt war.

Das iPad-Netzteil und Griffins PowerBlock sind beide mit 5 Volt bei 2.1 Ampere (also ungefähr 10 Watt) spezifiziert. Das iPhone-Netzteil arbeitet ebenfalls mit 5 Volt, aber nur bei 1,1 Ampere (also 5 Watt). Der USB-Port des MacBook Pro hat zwei Gesichter. Bei den neueren Modellen mit Intel-Prozessoren liefert er standardmäßig 5V bei 500 Milliampere. Verbindet man allerdings ein iPad oder etwas ähnlich leistungshungriges mit dem Port, dann schaltet er einen Gang höher und liefert 1,1 Ampere. Am Rande interessant: Alle vier Lademöglichkeiten sind schlau genug, sich an den jeweiligen Bedarf des Gerätes anzupassen. Man kann also auch ein iPhone mit dem Netzteil des iPads betanken.

Unser Testergebnis: Griffins PowerBlock lädt einen Hauch schneller als das Original-Netzteil des iPads. Dafür wirft man das Originalteil natürlich nicht weg, aber wer ein zweites Netzteil braucht, der greift besser zum Griffin als zu Apple. Man muss dabei aber aufpassen, denn es sind noch alte PowerBlock-Geräte im Handel, die für das iPhone aufgelegt wurden. Erst die neuen, die ausdrücklich mit iPad-Kompatibilität beworben werden, liefern die entsprechend hohe Ladespannung.

Das schwache Abschneiden des USB-Ports zeigt hingegen, dass man das iPad besser direkt an die Steckdose hängt, wenn man die Wahl hat. Apple rät übrigens, das iPad einmal im Monat vollständig zu entladen und wieder voll aufzuladen, um die Lebensdauer des Akkus zu maximieren. [Matt Buchanan / Tim Kaufmann]

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  1. „Erst die neuen, die ausdrücklich mit iPad-Kompatibilität beworben werden, liefern die entsprechend hohe Ladespannung.“

    Muss wohl eher Ladestrom sein.

  2. Sehr schlechter Tipp mit dem Griffin Akkulader!!!! Lädt zwar schneller, verkürzt jedoch die lebensdauer des Akkus. Die LIzium Ionen Akkus verlieren nach ca 2 Jahren 50% ihrer Leistung. Mit schnellerem Laden wird dies nur noch mehr forciert!!!

  3. Da bist du mit den Lithim-Ionen Akkus auf einem alten Stand.

    Auszug aus Wikipedia zu Lithium-Ionen-Akkus:

    „Apple gibt für die in die MacBooks eingebauten Akkus beispielsweise an, dass nach fünf Jahren und 1000 Zyklen immer noch 80% der Anfangskapazität zur Verfügung stehen“

    Ich halte den Griffin PowerBlock für eine gute Möglichkeit schneller zu laden.

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