Nordkorea berichtet von erfolgreicher Kernfusion

Die offizielle nordkoreanische Nachrichtenagentur behauptet, Wissenschaftler des Landes hätten den heiligen Gral der sauberen und ewigen Energiequelle namens Kernfusion geknackt. Berichtet wird, dass man "ein einzigartiges Gerät zur Erzeugung einer thermonuklearen Reaktion" entwickelt habe, mit dessen Hilfe man mehr als den schon vielen Teams gelungenen, grundsätzlichen Funktionsnachweis habe erbringen können.

Die Nachricht fällt just auf den Geburtstag des nordkoreanischen Staatsgründers und Langzeitdiktators Kim Il-sung. Ein geschichtsträchtiger, wissenschaftlicher Durchbruch? Das ist das beste Geburtstagsgeschenk aller Zeiten.

Im Rest der Welt treffen die Berichte aus Nordkorea hingegen auf Skepsis. Die BBC weist darauf hin, dass „Nordkorea eines der ärmsten Länder der Welt ist und Mühe damit hat, genügend Energie für die Beleuchtung und andere grundlegende Bedürfnisse zu erzeugen“. Reuters zitiert einen südkoreanischen Nuklearexperten mit den Worten „Wenn morgen früh zwei Sonnen aufgehen, dann wird man den Nordkoreanern glauben“. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via BBC, Reuters]

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