Handys und Krebs: Große WHO-Studie endet uneindeutig

Die Weltgesundheitsorganisation hat über einen Zeitraum von zehn Jahren fast 13.000 Handybenutzer studiert, um herauszufinden, ob ein Zusammenhang zwischen der Handynutzung und Krebserkrankungen besteht. Das Ergebnis? Unklar.

Die WHO berichtet, dass selbst nach einer derartig ausgedehnten Studie weitere Untersuchungen notwendig seien, um festzustellen, ob häufige Handynutzung tatsächlich gefährlich sei.

„Die Ergebnisse erlauben uns nicht, auf ein erhöhtes Risiko in Verbindung mit der Nutzung von Mobilfunktelefonen zu schließen. Aber es wäre ebenfalls vorschnell, ein solches Risiko endgültig auszuschließen“, so IARC-Direktor Christopher Wild gegenüber Reuters.

Aber mal ehrlich: Gäbe es einen eindeutigen Zusammenhang, wäre er im Laufe der Studie wohl offenbart worden. Im letzten Monat haben europäische Wissenschaftler eine noch ausführlichere Studie begonnen, die im Laufe der nächsten 30 Jahre 250.000 Personen untersuchen wird. Spätestens dann sollte wohl ein Ergebnis feststehen. [Adam Frucci / Florian Zettel] [Reuters via Slashdot]

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  1. Wie soll die 30 jaehrige Studie denn bitte aussehen? Gibt es momentan, geschweige denn in 10 Jahren wohl noch eine Person, welche nicht sowieso andauernd irgendwelchen Handystrahlen ausgesetzt ist, so dass man da einen Zusammenhang sehen koennte?

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