Begrabt mich zu Neptuns Füßen

Was Ihr hier seht ist das Grab 2.0, das sein Entwickler Jack Hokanson als "Genesis Biopod" bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Urne mit einem darin eingelassenen, wasserlöslichen Säckchen, das die eingeäscherten, sterblichen Überreste aufnimmt. Kurz nachdem man die Urne im Meer versenkt hat, löst sich das Säckchen auf und die Asche verteilt sich im Wasser. Was übrig bleibt ist mehr als ein wenig Keramik - es ist ein Tummelplatz für neugierige Meeresbewohner.

Das ganze wirkt weniger steril, wenn man sich die Urne als Pendant zu den künstlichen Gebäuden vorstellt, die viele Aquariumbesitzer ihren kiemengerüsteten Mitbewohnern spendieren. Wäre es nicht nett, gelegentlich am Ort der Bestattung zu tauchen, um zu sehen wie das Leben unter Wasser die Urne zurückerobert? [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via Jack Hokanson, Yanko Design]

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  1. @Felix

    Ach, die schwimmen schonmal ein paar km auf den Atlanktik raus, wer kann auch widerstehen, bei so guten Lichtverhältnissen, weissem Sand und zufälliger Genossenschaft.

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