Interview: »Das ist der Anfang von Googles Abstieg«

Unsere Kollegen vom schweizer Nachrichtenmagazin Tagesanzeiger haben Gerald Reischl interviewt, einen der härtesten Google-Kritiker der Welt. In dem Gespräch geht es um Googles Datensammelwut und warum das Motto »Don’t be evil« »Bullshit« ist.

Gerald Reischl, Google hat jahrelang für seine Street-View-Fahrten Daten aus WLAN-Netzen gescannt und diese auch gespeichert. Laut Google war das ein «Versehen». Glauben Sie das?

Nein, weil man nicht vier Jahre lang «unabsichtlich» Daten sammeln kann und das nicht auffällt. Das sind ja viele Daten, die gespeichert, sprich abgelegt werden müssen. Jeder normale Computernutzer durchforstet regelmässig seine Festplatte – Stichwort Frühjahrsputz am PC – und da sollten solche Datenmengen auffallen.

Immerhin: Google hat sich entschuldigt, der Fehler sei «unverzeihlich». Früher wäre ein solches Eingeständnis wohl undenkbar gewesen.

Das nennt man Krisen-PR, und dafür gibt es eigene PR-Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, Feuerwehr in solchen Fällen zu spielen. Google hat mittlerweile eine eigene Lobbying-Abteilung, die sich ums Image kümmert. Alles andere als eine Schuldeingeständnis und eine Entschuldigung wären nicht möglich gewesen. Google hat aber ohnehin erst beim zweiten Mal die Wahrheit gesagt, Ende April haben sie ja noch behauptet, dass keine Daten gesammelt wurden.

Hat Google eine Grenze überschritten? Anders formuliert: Kann Google diesen Vertrauensverlust jemals wieder aufholen?

Echten Hardcore-Fans wird das egal sein und die werden diesen Ausrutscher verzeihen. Aber ich bin überzeugt, dass das der Anfang vom Abstieg ist. Google-Kritiker fühlen sich bestätigt, Skeptiker werden Kritiker und viele normale User werden zu Skeptikern. Die Zahl jener, die Googles «Don’t be evil»-Strategie als Bullshit bezeichnen, steigt und steigt.

Ist Ihnen auch schon der Gedanke gekommen, dass Google unbelehrbar ist?

Zum einen ja, das ist der Grössenwahn des Marktführers und Dominators. Aber jene, die oben sind, landen irgendwann wieder mal am Boden der Realität, das ist die Wirtschaftskurve – ein Unternehmen ist nie immer oben – siehe Microsoft, siehe Nokia.

Muss Ihrer Meinung nach das Projekt Street View gestoppt werden?

Nein, aber ich bin der Meinung, dass Google bei diesem Projekt von externen, unabhängigen Experten kontrolliert werden muss. Ständig und nicht nur einmal. Zudem muss man die User fragen, ob sie es wollen, dass ihr Haus fotografiert wird. Z.B. indem man vorab eine Info verschickt, ähnlich wie bei uns in Österreich die Stromversorger die Bürger informieren, dass sie wegen Umbauarbeiten mit einer Stromabschaltung rechnen müssen.

Sie haben sich seit Jahren auf Google «eingeschossen». Dabei gibt es noch andere IT-Firmen mit Datenschutzproblemen.

Ich habe mich nicht auf Google eingeschossen, sondern – und darauf bin ich stolz – als einer der Ersten die Problematik erkannt, dass Google eine Datenkrake ist, der grösste Datensammler der Gegenwart, der die totale Kontrolle im Web anstrebt und nicht davor zurückschreckt, User- und Datenschutzrechte zu verletzen. Google geht es ums Geld, weil Google ein börsennotiertes Unternehmen ist.

Daran ist nichts auszusetzen…

Nein, aber wenn es um Aktienkurse geht, werden gerne gewisse Konsumenten-, Menschen- und Datenschutzrechte «vergessen». Google hat zwar Datenschutzbeauftragte, allerdings sind diese meiner Meinung nach Schönredner, sie müssen in blumigen Worten Googles Machenschaften als völlig harmlos für uns Nutzer verkaufen.

Der 45-jährige Österreicher Gerald Reischl ist Autor mehrerer Bücher, darunter «Im Visier der Datenjäger», «Der Internet-Insider» und vor allem «Die Google-Falle». Daneben arbeitet er als Redaktor für die Zeitung «Kurier» und als Technologie-Experte für den Fernsehsender ORF.

Das Interview wurde geführt von Reto Knobel [Tagesanzeiger.ch/Newsnetz]

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    1. Nur scheint es mehr und mehr Leuten egal zu sein, was die Konzerne tun, solange sie nur das Produkt anziehen.
      Ein ganz kleiner Blick hinter Steve Jobs Fassade würde reichen, um zu sehen, dass das kaum etwas mit der Person zu tun haben dürfte, die da bei den Key Notes iPad-Surfing auf einem Sessel macht.

      Wer apple Produkte kauft, lässt sich ganz bewusst einschränken und findet es auch noch toll. apple versucht mit aller Macht den Bereich Mediennutzung an sich zu reißen.
      Es ist OK so viel Geld wie möglich einnehmen zu wollen, aber wenn ich mir ein gerät für viel Geld kaufe, will ich damit machen was ich will. Ich will darauf installieren was ich will und wenn ich itunes nicht nutzen will, lasse ich mich auch nicht dazu zwingen.
      Flash ist für mich ein gutes Beispiel. Da geht es um Verdrängung. Jobs will seine Macht ausnutzen, um das Internet umzubiegen. Ich denke es wird ihm sogar gelingen. Gutheißen muss ich das dann aber nicht.

      1. Schwachsinn…

        Apple schränkt nicht ein um Leute zu BESCHRÄNKEN, sondern um es einfacher zu machen und intuitiver zu machen. Ich bezweifle das jemand von Apple morgens aufgestanden ist und gesagt hat, so Adobe Flash finde ich doof, das ünterstützen wir ab sofort nicht mehr, sondern ich denke sie haben es entweder nicht performant umgesetzt bekommen oder zielen auf einen Standard ab.

        1. „Apple schränkt nicht ein um Leute zu BESCHRÄNKEN, sondern um es einfacher zu machen und intuitiver zu machen“

          Stimmt! Auch Idioten muss geholfen werden!

        2. Das finde ich jetzt echt klasse :-)
          Das muss ich mir merken, wenn meine Tochter älter wird und abends nicht so lange auf eine Party will wie sie gerne möchte.
          Liebe Tochter ich mache es wie apple. Den ipod magst du doch, oder? Die beschränken dich auch um es einfacher zu machen.

          Ich glaube auch jede gute Diktatur fängt so an. „Leute ab heute gibt es Beschränkungen. Es wird dadurch alles einfacher“.

          Ich weiß ich übertreibe, aber „Beschränkunen der Einfachheithalber ist doch Banane“.

          Und ich kann doch keinen Webstandard – und das ist Flash nunmal – ausklammern nur weil ich grade so drauf bin.

          Ich denke eher, dass Job stört, dass es über Flash sehr viele Webinhalte gibt, die man sonst als App kaufen kann. Siehe so Plattformen wie armoregames.com usw.

  1. So ein Schwachsinn.
    Google ist viel zu Erfolgreich, nicht nur mit seiner Such-Funktion, sondern auch mit Maps, Earth und natürlich Android. Das wertvollste Unternehmen der Welt ist nicht so leicht umzustürzen!

  2. Jetzt bitte, „Abstieg von Google“ -> BULLSHIT !

    Google ist so groß, wie soll denn das passieren, ich bitte mal die Fülle des Angebots von Google zu beachten!

    – Gmail mit Contacts/Calendar etc.
    – Docs !
    – Maps (schon in neueren Autos vertreten z.B. Audi A8 (Navigationssystem))
    – Voice (in USA)
    – Wave (wird bestimmt populär(er))
    – Android (z.Z. sehr im kommen (da u.a. OpenSource))
    – und viele andere …

    1. oh man leute…es kommt nicht auf die größe oder die produktvielfalt an, die ein unternehmen zu bieten hat. jedes unternehmen der welt, egal wie groß oder klein es ist, kann von einem auf den anderen tag zu grunde gehen….siehe IBM…war einst das größte technikunternehmen der welt…nicht mehr

      natürlich dauert dieser prozess etwas länger als ein paar tage aber es kann jedes unternehmen treffen.

      1. ist nicht ganz korrekt was du da sagst, denn es kommt sehr wohl auf die Vielfalt der Produkte an (wenn man in BWL aufgepasst hat dann sagt einem das Stichwort Produktlebenszyklus auch etwas ;) ).

        IBM war eben ein großes Technikunternehmen, aber nicht mehr, die haben Rechner gebaut (tuen sie auch heute noch und im übrigen ist der Markenname IBM immer noch einer der wertvollsten (glaube Platz 3 nach Google und Apple)). Google jedoch erneuert sein Produktangebot am laufendem Band und dadurch das Leute Google nutzen und sich an das „Look&Feel“ gewöhnen werden sie auch Google -Produkte vorziehen, da der Mensch ein Gewohnheitstier ist!

  3. ich weiss nicht wie ich das bewerten soll was Google macht. Klar auf der einen Seite gehört es sich einfach nicht sowas im Geheimen zu machen aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, es gibt zum Thema WLan und StreetView keine stichhaltigen Gesetze zu die das verbieten.
    Und wenn die schon mit dem Auto durch die ganze Welt fahren dann will man natürlich soviel Daten wie möglich mitnehmen ist doch ganz klar. Da ist halt jmd auf die Idee gekommen: „ach, Wlan-Standorte könnten wir doch auch gleich aufzeichenen“und schwups schon ist die entsprechende HArdware ins auto gebaut :-)
    Es ist ja auch nicht so dass Google die Daten teuer verkauft sondern das Bestreben des Unterhemens ist es diese dann auf irgendeine Art und Weise konstenlos in irgendwelche Dienst zu packen.
    Außerdem gibts auf der Welt viel viel viel bösere Ding die offensichtilich aber auch im Verborgenen passieren, da regt sich niemand so auf wie über das.

    1. Da hat ja mal wieder jemand richtig Ahnung. Natürlich darf man keine Daten aus fremden WLANs aufzeichnen und speichern (Ausspähen von Daten etc.). Da gibt es mindestens in D einschlägige Strafgesetze, die das verbieten. Ein Student ist erst vor wenigen Monaten in Köln deshalb inziwschen rechtskräftig verurteilt worden. Er hatte das fremde WLAn zwar „nur“ genutzt um zu surfen, dabei aber vom DHCP des fremden WLAN eine IP-Adresse erhalten, was als „ausgespäht“ im Sinne des STrafgesetzes verurteilt wurde. 30 Tagessätze (1 Monatsbruttolohn) und ein vom Staat eingezogenes Tatwerkzeug (Laptop) waren die Folgen.

      Genau so sollte man mit Google auch umgehen 30 Tagesumsätze + ersatzlose Einziehung sämtlicher Streetviewfahrzeuge – ich weiß, ich weiß, leider kann man Firmen nicht strafrechtlich belangen sondern nur deren Mitarbeiter. Aber ne Gaudi wärs schon.

      1. Er hatte […] vom DHCP des fremden WLAN eine IP-Adresse erhalten, was als “ausgespäht” im Sinne des STrafgesetzes verurteilt wurde.

        Wer solche offensichtlich idiotischen Auslegungen der Gesetze verteidigt und unreflektiert fordert, sie auf weitere Fälle zu übertragen, sollte sich mal überlegen, ob er nich einfach nur n Google-Hateboy ist.

  4. ich weiss nicht warum, aber ich vertraue google trotz der datenschutz „bedenken“ deutlich mehr als allen anderen großkonzernen die mir so einfallen. ich denke noch ist das credo „dont be evil“ recht glaubhaft, sollte google in der zweiten generation geführt werden könnte das allerdings hinfällig werden. naja malsehn …

    gezeichnet, google fanboy

  5. also mir macht das Ganze nicht sonderlich Angst. Erstens konnten ja scheinbar nur ungesicherte Netze gespeichert werden -und wer sichert denn heute immer noch nicht???- zweitens bin ich in meinem Leben -und dazu zähle ich auch meine Netzaktivitäten- bedacht unterwegs und kann zu allem stehen, drittens werden meine Daten immerzu gesammelt (sei es von Kreditkartenunternehmen, Versicherungen, Behörden, Einkaufsläden …) und viertens kann ich mir echt nicht vorstellen, dass man aus der Flut von gesammelten Daten auch nur das wichtigste herauslesen könnte (vielleicht werden hier auch Arbeitsplätze kreiert die versuchen Daten zu sammeln und dann aus denen irgendetwas inteligentes zu schöpfen). Auf jeden Fall sind wir ja schon im Strudel der „Sammler“ und es liegt in der Verantwortung der einzelnen Nutzer dies zu Wissen und gegebenenfalls sich zu wehren.

  6. Der Herr Reischl scheint ja richtig Ahnung zu haben:

    Welcher user macht „Frühjahrsputz“ auf seinem PC? Also ich kauf mir ne größere Platte, wenn die alte zu klein wird. Ich hab auf meiner aktuellen Platte noch Images des Endzustandes meiner letzten drei PC-Systempartitionen – nur so zur Sicherheit, falls doch mal was vermisst werden sollte. 600 GB würden mir vielleicht gerade noch so auffallen. Aber sorry, bei Google sind 600GB ein kleines Datenschnippselchen am Rand der kleinsten Platte.

    Wo bitte Herr Reischl ist Microsoft denn am Boden? Die machen mehr Gewinn denn ever! UNd Verluste, wie Google, Amazon und Apple hat man dort seit 10 Jahren nicht geschrieben.

    Wer so einfache Tatschen ignoriert oder einfach nicht weiß, der hat offenbar auch von Google NULL Ahnung. Vergesst den Mann und hört Euch an was ECHTE Experten zu sagen haben. Der jedenfalls ist die größter NULL, die mir im IT-Business bis heute begegnet ist.

  7. Offenbar hat Herr Reischl eine sehr selektive Wahrnehmung.

    Microsoft ist noch lange nicht am Boden, nur weil der Gewinn nicht mehr so stark ansteigt wie vor einigen Jahren. Bei Nokia mag es anders aussehen. Wenn man aber damit implizieren möchte, dass Apple in beiden Märkten die Dominanz in den Schoß fallen soll – so wird es nicht kommen. Sie sind sich mit ihrem restriktiven Hardware-Software-Geschäftsmodell selbst im Wege.

    Die Deutsche Telekom ist ebenso nicht abgestiegen, obwohl auch sie es mit dem Datenschutz eine gewisse Zeitlang sehr locker gehalten haben. Und gerade in ihrem Geschäft gibt es ja viele Alternativen. Auch Google kann man längst nicht für tot erklären (Android, YouTube usw.)

  8. „Welcher user macht “Frühjahrsputz” auf seinem PC? Also ich kauf mir ne größere Platte, wenn die alte zu klein wird. Ich hab auf meiner aktuellen Platte noch Images des Endzustandes meiner letzten drei PC-Systempartitionen – nur so zur Sicherheit, falls doch mal was vermisst werden sollte. 600 GB würden mir vielleicht gerade noch so auffallen. Aber sorry, bei Google sind 600GB ein kleines Datenschnippselchen am Rand der kleinsten Platte.“

    sorry, aber du scheinst die gesamte Aussage nicht verstanden zu haben. Es geht doch darum, dass man nicht unabsichtlich so große Datenmengen sammeln kann, ohne dass es auffällt. Das hast du missinterpretiert. Es geht nicht darum neue Platten zu kaufen, sondern unnötige Daten zu löschen und das wirst du definitiv auch tun, erzähl mir nichts!

    „Wo bitte Herr Reischl ist Microsoft denn am Boden? Die machen mehr Gewinn denn ever! UNd Verluste, wie Google, Amazon und Apple hat man dort seit 10 Jahren nicht geschrieben.“

    Microsoft ist am Boden. Sie haben in vielen Produktpaletten groß Marktanteile verloren und trends verpasst. Zahlen sind nicht alles sondern es geht auch um die Tendenz und die Bedrohung durch die Konkurrenz.

    „Wer so einfache Tatschen ignoriert oder einfach nicht weiß, der hat offenbar auch von Google NULL Ahnung. Vergesst den Mann und hört Euch an was ECHTE Experten zu sagen haben. Der jedenfalls ist die größter NULL, die mir im IT-Business bis heute begegnet ist.“

    Aha! Und was sollen mir echte Experten jezt sagen? Das google mich liebt und deswegen so extreme Daten sammelt? Wir werden doch nur benutzt, damit google Profile über uns erstellen kann.

  9. Erst grad eben hat Google den Video Codec VP8 den sie für einige Millionen gekauft haben der Allgemeinheit geschenkt und somit HTML5 von Fiktion in die Realität befördert. Ihr alle die auf Google schimpft verpisst euch aus dem Internet den hier steckt Google überall ob es Server sind Technologie oder einfach nur Knowhow.
    Von den Google Hassern kenne ich viele und jedes mal seh ich sie „Googlen“ oder auf Youtube und in naher Zukunft werde ich sie sehen wie sie HTML5 Videos mit VP8 codec anschauen. Ich mag Google sie tun viel und das meistens Umsonst.

  10. Beim Thema Street View, mutiert der berechtigte Wunsch nach Datenschutz zu schnöder Paranoia.
    Wer ein Problem damit hat, dass seine Bude von außen abgelichtet wird, der soll eben in ein Erdloch umziehen.
    Als ob das Äußere eines Hauses ein schützenswertes Gut wäre?!
    Blödsinnig, hier von Datenschutz zu schwadronieren.
    Im Gegenteil, hier fährt man im Grunde genommen die gleiche Schiene, wie die Rechteinhaber der Unterhaltungsindustrie mit ihrem „geistigen Eigentum“ – welch Ironie!

    Zum Thema WLAN-Daten: Die von Google verwendete Software, wechselt in der Sekunde mehrmals den Kanal. Da kann man beim Vorbeifahren bestenfalls sinnentfremdete Daten-Fragmente speichern, nicht mehr und nicht weniger.
    Und wer sein WLAN nicht verschlüsselt, ist sowieso ein Koffer.

    Sehr seltsam auch, dass dieser Herr, der sich da rühmt die große Gefahr die von Google ausgehen soll, besonders früh entdeckt zu haben, nicht schon bei all jenen Unternehmen Amok gelaufen ist, die Lokalisierungsdienste, welche ebenfalls Daten zu WLAN-Feldstärken verwenden, schon seit Jahren betreiben.

    Und nein, ich bin kein Google-Fanboy.
    Mich kotzt diese undiferenzierte und schon beinahe faschistoide Google-Datenschutzparanoia, mittlerweile aber nur mehr an.
    Die Betreiber dieses Affentheaters merken gar nicht, dass sie in letzter Konsequenz bloß von ACTA und ähnlichen Schweinereien ablenken.
    Sehr zur Freude der Politik, wie man sich denken kann.
    Weshalb diese im Fall von Google, auch vollkommen untypisch den Recher den Enterbten mimt.

  11. Und bevor ich es vergesse:
    @Kritiker

    Du bist so ein richtiger DAU! MS macht mit WIN7 momentan das dicke Geschäft. Ihre NET Plattform wird wie verrückt genutzt macht Java Konkurrenz. Millionen MS Server Lizenzen werden an den Mann gebracht und du sagst die wären am Boden? Das einzige was am Boden ist dein Realitätssinn. Nur weil sie nicht mehr Nummer 1 sind, sind sie doch noch lange nicht am Boden?! Was soll das dumme Geschwätz?

    @Google Hasser
    Und jetzt erklär ich dir mal warum Google so „extrem viele“ Daten sammelt: Weil deine Daten ihnen Scheiß, verflucht, völlig egal sind. Ja, Wahnsinn oder? Die interessieren sich einen Scheiß für dich! Nada, niente, nix. Und warum? WEIL ES DIE MASSE IST! Einzelne Daten sagen nichts aus… Google braucht die Masse an Daten für Ihre Rechtschreibprüfung, um zu sehen was wo in und was wo out ist, ja die haben sogar ausgewertet auf welche Farbe man am liebsten klickt stell dir vor!!! Und jetzt sagst du: „Ja aber meine Daten geb ich nicht her, weil niemand soll wissen das ich gerne auf Rosa klicke“ dann Google nicht du Hotte, keiner zwingt dich lass sein fertig kann doch nicht so schwer sein. Die sind nicht Evil, die sind einfach nur „Wir sind Konzern also müssen wir Geld verdienen“ sonst nichts. Wie stellst du dir das vor? Sollen die jetzt sagen: „Googlehasser findet es Doof das wir Daten sammeln also hören wir auf! Ihr dahinten seid jetzt alle gefeuert tut uns leid und der Rest von euch schreibt jetzt Entschuldigung-schreiben“.

  12. Also ich sag da nur Wayne! Wo ist das Problem was Google da getan hat? Ich meine wer sein WLAN offen lässt der ist selber Schuld wenn seine Daten von dritten eingesehen werden können! Das ist ja geradezu eine Einladung! Und was bitte soll so schlimm sein? Anonym ist man schon lange nicht mehr. Was glaubt ihr wie viele eure Daten schon haben? Da vertraue ich doch noch am ehesten Google den Umgang mit meinen Daten an mal abgesehen davon das die eh nichts schlimmes damit anfangen könnten. Ich verstehe daher einfach nicht wo das Problem liegt. Klar ist Datenschutz wichtig aber wie gesagt, wer sein WLAN offen lässt ist selber Schuld. Das ist wie als wenn ich in mein Auto offen lasse und mein Notebook auf den Sitz lege. Das ist dann auch Eigenverschulden. Oder wenn ich einen 50€ Schein auf die Parkbank lege – selber schuld wenn er weg kommt…

  13. Also das Interview liest sich etwas gaga. Ziemlich viel unausgereifte Gedanken. Klar ist Googles Datensammlerei auch ein Problem. Aber hey, die Jungs betreiben ne Suchmaschine! Da kann man jetzt allerhand Phrasen dreschen zu, was ich mir spare. Eine Katze die das Mausen lässt ist keine Katze sondern ein Hund.

    Ganz einfache Lösung für ein überschaubares Problem: Stellt regeln auf. Gern auch Gesetze. Wird doch sonst auch wegen jedem Käse gemacht (außer bei Banken und Geld). Sagt Google wo die Grenze des Geschäftsfeldes liegt und dann kümmern wir uns wieder um die wichtigen Dinge. Si?!

    Mir ist nämlich eine Firma, deren Geschäftsmodell klar ist eindeutig lieber, als ein Staat, dem man seine Datensammelwut nicht so einfach ansieht oder austreibt.

  14. Alles ist möglich, auch das was man für unmöglich hält ist möglich. Man kann nicht immer wachsen, es ist unmöglich immer zu wachsen. Sicher bin ich nicht der Meinung das Googles Ende in einem, zwei oder fünf Jahren sein wird – aber es ist ganz sicher das andere kommen. Jeder in Monopolstellung wird Hochmütig und vergisst dass nicht sie entscheiden was wir, Konsumenten, wollen und brauchen sondern wir selbst.

    Googles Ende ist näher als gestern und näher als vorgestern und vielleicht ist dies der langsame Anfang vom sehr-sehr langsamen Abstieg.

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