Fring bringt Videotelefonie auf Android-Smartphones

So ziemlich jede Zukunftsvision meiner Kindheit - ob im Spielfilm oder Comic - beinhaltete Videotelefonate. Als ISDN eingeführt wurde, da waren Bildtelefone in der Telekom-Werbung der letzte Schrei - für den sich aber keiner interessierte. Ob das mit Fring jetzt anders wird? Die Android-Version erlaubt jetzt bi-direktionale Videotelefonate. Wir haben die Funktion angetestet.

Hier und da kommt es zu Echos und wenn man die Kamera oder sich selbst zu stark bewegt, dann verpixelt das Bild. Aber grundsätzlich geht die Qualität in Ordnung und es kommt zu keinen nennenswerten Verzögerungen. Wir haben Fring über eine WLAN-Verbindung und über 3G getestet, dabei qualitativ aber keine relevanten Unterschiede festgestellt. Demnach lässt der zur Datenkomprimierung verwendete Code die zusätzliche Bandbreite des WLANs ungenutzt, entschädigt dafür aber mit sehr guter Leistung bei 3G-Geschwindigkeit.

Die Ausrichtung des Smartphones ist Fring weitgehend schnuppe. Wichtig ist lediglich, dass beide Gesprächspartner ihr Handy gleich ausrichten, also entweder horizontal oder vertikal. Und natürlich sollte man ein Handy mit einer Kamera auf der Vorderseite sein Eigen nennen können. [Jason Chen / Tim Kaufmann]

Ein Video unseres Testes findet Ihr in der englischsprachigen Originalversion dieses Beitrags.

[Via Fring]

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  1. Alter Schwede ist die Qualität beschissen! Außerdem haben die wenigsten eine Cam auf der Vorderseite. Das dann auch noch 2 Leute die Videotelefonieren wollen ein handy mit Cam auf der Vorderseite haben ist noch unwahrscheinlicher. Und Konferenzen sind damit auch nicht möglich also scheidet das auch für den geschäftlichen Einsatz aus. Alles in allem keine schlechte Idee aber da gibt es noch eine Menge zu verbessern. Da waren ja die Videotelefone ende der 60er besser :D

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