PhotoTracker Plus schlägt Nikons GP-1 in jeder Hinsicht

Angefangen beim Preis über den Stromverbrauch bis hin zur Zahl der Tracking-Kanäle ist PhotoTracker Plus das bessere Geotagging-Modul als Nikons GP-1.

Das GP-1 – falls Ihr’s gerade nicht parat habt – ist Nikons erstes Geotagging-Dongle. Es wird mit dem Blitzschuh verbunden und taggt von dort aus Eure Bilder mit Geoinformationen. Und da haben wir auch schon den ersten Unterschied: Der Blitzschuh. Das GP-1 belegt ihn, PhotoTracker Plus lässt ihn frei. Letzterer findet am 10-Pin-Anschluss an der Vorderseite der Kamera Kontakt, was den Vorteil hat, dass der Blitzschuh frei zum blitzen bleibt.

Außerdem benötigt der PhotoTracker weniger Strom, was den Akku der Kamera schont. Darüber hinaus verwendet es 44 Tracking-Kanäle, das GP-1 nur 18. Und es ist – zumindest in den USA- auch noch einen Tick billiger, denn es kostet nur 179 statt 200 US-Dollar. [Jack Loftus / Tim Kaufmann]

[Via Gisteq, Engadget]

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    1. Jein! Es geht, Du brauchst aber als „Adapter“ den WFT-E5 galube ich. Such mal nach „Dawntech di-GPS“ und „Canon“

  1. Würd mich auch interessieren ob es auch für Canon Modelle funktioniert.
    Was mich jedoch noch mehr interessiert ist die wie Nikon solche Fantasiepreise rechtfertigt, eine Nokia GPS Maus mit Bluetooth kostet 20€, eine zum anstecken kann jawohl kaum einen solchen Unterschied ausmachen!

  2. Nikon hat so weit ich weiß das einzige GPS-System, dass die Koordinaten direkt bei der Aufnahme in die Bilddateien schreibt. Bei allen anderen Kameras muss man die Bilder erst noch am Rechner mit den Aufzeichnungen des GPS synchronisieren. Daher gibts sowas nicht für Canon-Modelle, und das erklärt auch den Preis.
    Den Blitzschuh belegt das GP-1 nicht unbedingt, es ist auch eine Halterung für die Umhängeschlaufe dabei.
    Der PhotoTracker Plus hat einen anderen Nachteil, er belegt wie das GP-1 den Anschluss für z.B. einen Fernauslöser, hat aber so wie ich das auf dem Bild sehe keinen Anschluss um so etwas durchzuleiten. Das GP-1 kann das.
    Die Genauigkeit reicht vollkommen aus, werde beim GP-1 bleiben.

  3. Oje, ich hab mich in das Thema Direkt-Geotagging richtig eingearbeitet und hier geht ganz, ganz viel Durcheinander:

    NIKON-GPS:
    —————–

    1. Der GP-1 besetzt nicht zwangsläufig den Blitzschuh. Das ist kompletter Unsinn! Der Blitzschuh ist ein praktischer Halter, mehr nicht. Wer Blitzen will kann den GP-1 an den Gurt klippen, kurz am Kabel baumeln lassen, …

    2. Was dem GP-1 fehlt ist eine Indoor-Funktion (automatisches merken der letzten Koordinaten beim Betreten eines Ortes ohne GPS-Empfang). Diese fehlt auch dem Phototracker Plus!

    3. Es gibt Geräte mit erweiterten Funktionen (neben Indoor): Dawntech mit zusätzlichem Tracklogger + pseudo Direktstart, Solmeta mit Kompass zur Speicherung der Blickrichtung durch die Kamera, …

    4. In Konkurrenz zum Phototracker Plus gibt es den Foolography unleashed mit Indoor-Funktion bzw. Puffer bei Abriss der Bluetooth-Verbindung und verbessertem Energiemanagement und weiteren Funktionen aus deutscher „Manufaktur“.

    5.
    Der PhotoTracker ist ein Bluetooth-Dongle. Dazu kann man ein separates BT-GPS. Das heist man hat ein zweites Gerät was man laden und überwachen muss, neben der Kamera! Wieviel Kanäle der separate GPS-Empfänger hat hängt vom Modell ab.

    Mich persönlich stört an den Bluetooth-Lösungen, dass ich ein externes BT-GPS separat laden muss. Mein Dawntech Mini 3L Logger (D90) bzw Dawntech Pro Logger (D300) wird von der Kamera versorgt und gut ist’s. Ein Akku der D90 zum Beispiel, hält bei mir dann ca. 2×9 Stunden GPS-Dauerbetrieb und 500 Bilder. Also locker ein Foto-Wochenende. Zur Sicherheit habe ich dann einen zweiten Akku und eventuell mein Nikon Ladegerät dabei. Und nochmals: Der Blitzschuh kann frei bleiben (siehe 1.)

    Mein Dawntech hat im Gegensatz zum GP-1 das ich auch getestet habe einen L-Stecker an der D90 (steht nicht ab), einen zusätzlichen Tracklogger (260.000 Punkte), die Indoor-Funktion und den Direktstart.
    Die Bluetooth-Lösungen gibt es derzeit nur für D200 aufwärts.

    CANON:
    ————

    Auch bei Canon gibt es die Möglichkeit ein GPS-Gerät anzuschließen. Wie bei Nikon schriebt dann die Kamera die GPS-Informationen direkt ins JPEG und/oder RAW.

    1. Leider nur bei wenigen Kameras

    2. Leider nicht wie bei Nikon per Anschluss direkt an die Kamera sondern per „GPS-Adapter“ in Form der sacketeuren WFT-Griffe (WLAN-Griff).

    3. Somit auch nur mit Kameras für die es das passende WFT gibt (Oberklasse 40D, 50D, 1D(s) MIII/IV, 5D, 7D)

    4. Nur ein Anbieter und Modell (Dawntech di-GPS) ohne Zusatzfunktionen. (Keine Indoor-Funktion, kein Logger, kein …)

    ZUM ABSCHLUSS:
    —————————
    Ich gebe meine Dawntechs nicht so schnell aus der Hand. Bequemer geht es nimmer. Nikon GP-1 finde ich für seine Funktionen viel zu teuer und hat einen bekloppt abstehenden Stecker an der D90/D5000. Solmeta habe ich probiert. Bevorzuge aber die robusteren Dawntech die zudem besser an der Kamera anliegen.
    Die BT-Lösungen habe ich mir angeschaut und kam zum Schluss, dass ich lieber nur Kamera-Akkus lade.

    Die Canon-Lösung habe ich Live gesehen. Funktioniert gut bis auf die fehlende Indoor-Funktion. Warum Canon das WFT als „Adapter“ verlangt weiß ich nicht. Kostet ja nur >600 EUR (!!!) je nach Kamera.

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