Asus Eee Tablet: Ein Kindle-Mörder, kein iPad-Killer

Normalerweise würden wir schleunigst die Flucht ergreifen, bei dem Gedanken, mit einem Stylus auch nur in Reichweite eines Tablets zu kommen, aber in diesem Falle behauptet Asus, es sei an der Zeit, „den einfachen Notizblock einem digitalen Makeover zu unterziehen“.

Auch wenn ASUS das Gerät also „Eee Tablet“ nennt, handelt es sich hierbei eher um einen elektronischen Zeichenblock bzw. einen E-Reader, der über einen hochempfindlichen Touchscreen mit 2540dpi Auflösung verfügt. Ein großes Verkaufsargument sei, dass es sich bei dem Eee Tablet um die perfekte Begleitung für Meetings oder Vorträge handele und „Schreiben, wie auf Papier“ möglich wäre.

Weitere Spezifikationen wurden bisher nicht veröffentlicht, aber wir wissen, dass der passive TFT-LCD-Bildschirm als E-Reader mit nur 0,1 Sekunden Seitenblätterzeit fungiert und das Tablet eine 2MP-Kamera an Bord hat. Wi-Fi, USB-Anschluss und ein MicroSD-Karten-Anschluss sind ebenfalls inklusive. [Kat Hannaford / Florian Zettel]

[TechInStyle und ITespresso]

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  1. In der Tat wäre das das erste Konzept eines non-slate Tablets, das innovativ ist. Touchscreen-Konzepte, die auf feedbacklose Tastaturen setzen, die dann auch noch die Hälfte oder mehr des Bildschirms einnehmen, sind ein Schritt in die Zeit von vorgestern. Übrigens geben andere Quellen an, dass das Tablet von Asus mit Windows 7 laufen soll und damit deutlich mehr Potential hat als der hermetische Applekram. Aber ein Tablet, das sich auch in Besprechungen als Block nutzen lässt, wird erstmals auch für Personen interessant, die mehr damit machen wollen, als nur Facebook upzudaten.

    Warum aber Gizmodo und andere Medien bei allem immer gleich von „Killer“ sprechen müssen, ist mir ein Rätsel.

  2. @Peter:
    Das mit Win7 bezieht sich auf ein anderes Eee-Dingens von Asus, das mehr oder weniger gleichzeitig vorgestellt wurde. Das Eee Tablet läuft mit was anderem, das ohne Schnickschnack und unnötige Speicher-, Strom- und Leitstungsfresser auskommt.

    1. Danke für die Richtigstellung! Ich hoffe trotzdem, dass die die Antwortzeiten des Displays soweit verbessern können, dass man das Teil als digitalen Schreibblock nutzen kann – das war seinerzeit das Problem des Iliad.

      1. Ja, fände ich ebenfalls prima.
        Mir würde auch ein Browser gut gefallen, schwarzweiß reicht doch für die meisten Seiten vollkommen aus. :)

        1. gibt es ausser dem bild einen hinweiss darauf das der bildschirm schwarzweiss sein soll? fänd ich persönlich schade ein zeichenblock ist ohne farbe doch ziemlich eingeschränkt nutzbar. das ganze wäre durchaus intressant als digitales skizzenheft nutzbar dann wäre drucksensitivität aber natürlich ein muss. ich hoffe sowas kommt wart schon seid dem erscheinen des ipad auf sowas.

  3. reizvoll wäre, wenn der stift zusätzlich drucksensitiv ist und nen „radierer“ hätte,
    son tragbares wacom tablet mit bildschirm ohne rechner wäre schon geil

    1. Die Geräte von iRex haben das, allerdings muss man sich einen Wacom-Stift dazukaufen, da der mitgelieferte Stift die Radierfunktion nicht unterstützt. Die iRex-Geräte verbauen Wacom Penabled-Technologie. Leider ziemlich teuer. :(

  4. Ich verstehe nicht, warum ein Gerät, das für Meetings gedacht ist, eine Kamera an Bord haben muss. Damit dürfte z.B. ich es zu keinem Meeting mitnehmen, ohne dass daraus ein Kündigungsgrund entsteht. Diverse Firmen haben nämlich ein sehr unentspanntes Verhältnis zu Kameras auf dem Firmengelände.

  5. Ja, ein druckintensiver Stift mit Radiergummi wäre echt geil und das was Alex schreibt, ist ebenfalls völlig richtig – für professionelle Meetings nicht zu gebrauchen.

  6. „Schreiben, wie auf Papier“ fühlt sich auf Papier noch authentischer an. Aber mal ernsthaft: Bin ich der Einzige, der zunehmend Probleme hat, handschriftlich mehr als nur Stichwörter zu schreiben? Im Studium hab ich zumindest noch während der Vorlesungen per Hand mitgeschrieben, aber seitdem tippe, klicke, diktiere ich nur noch. Scheiß papierloses Büro. Ich schreibe extrem langsam und kann meine eigene Handschrift kaum noch lesen…und ich befürchte, das Eee Tablet würde das auch nicht schaffen.________________________________________________________________________ FRAGE: Ist das ein Einzelschicksal oder hat hier jemand ähnliche Probleme???

  7. @Christian
    tja, da kann ich Dir leider nur zustimmen. Während ich früher ganze Kurzgeschichten, Drehbücher, Romane per Hand geschrieben habe, bekomme ich heute nach 4 Sätzen schon einen Krampf und fange an krakelige Hieroglyphen zu Papier zu bringen. Schon irgendwie traurig …

  8. Ich kann noch ordentlich von Hand schreiben, nur bei der Schreibschrift haperts.
    Ich ziehe das Schreiben auf Tastatur jedoch vor da ich dort schlicht und einfach sehr viel schneller bin und Fehler sich leichter beheben lassen.

  9. Hallo,
    Mir ging es mit dem Schreiben ähnlich, also es wurde mit der Zeit immer schlechter, bis ich meine eigene Handschrift kaum noch lesen konnte und dann hab ich mir ein Zeichen Tablet für diverse Zeichenprogramme zugelegt.
    Dies hatte zu Folge, dass ich wieder angefangen hab Notizen direkt zur Zeichnung (z.B: Comic) zu schreiben und siehe da schon nach kurzer Zeit ging es wieder. ;)

    Ich glaube man verlernt das schreiben nicht wirklich, sondern nur die unbewusste Koordination der Hand! Versuchts doch mal selbst: Wenn man sich richtig Mühe gibt sieht das geschriebene Wort auch gut aus … ^^

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