Android-Updates künftig nur noch jährlich

Andy Rubin - Googles oberster Außerirdischer - hat den San Jose Mercury News ein Interview gegeben, das neben vielen Nebensächlichkeiten auch eine wichtige Information enthält: In naher Zukunft wird es Android-Updates nur noch einmal im Jahr geben.

Was wie ein Rückschritt klingt, geschieht in Wahrheit zum Wohl des Smartphone-Betriebssystems. Es geht dabei nämlich nicht nur um eine Entschleunigung der Veränderungen in der Benutzeroberfläche, wie Rubin anmerkt: „Wir sind mit unserer internen Version 0.8 auf den Markt gegangen, haben dann sehr schnell die 1.0 nachgelegt und diesen Aktualisierungsrhythmus beibehalten. Vermutlich haben sie schon bemerkt, dass wir bereits etwas langsamer geworden sind und im Prinzip bei ‚Zweimal im Jahr‘ angekommen sind. Voraussichtlich werden wir bei ‚Einmal im Jahr‘ ankommen, denn mit einer Plattform, die sich ständig bewegt, können Entwickler schwer Schritt halten. Ich möchte, dass Entwickler von unseren Innovationen profitieren, nicht dass sie sie vorhersehen müssen.“

Auch Androids Fragmentierungsproblem, d.h. die Tatsache dass in kurzer Zeit sehr viele Geräte mit ganz unterschiedlichen Android-Versionen erschienen sind, könnte durch längere Update-Zyklen gelindert werden. Smartphone-Hersteller hätten mehr Zeit, ihre verschiedenen Skins an das jeweils aktuelle Android anzupassen und auch für Endkunden würde der Markt transparenter. [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via Mercury News, TechCrunch]

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