Test: Woabi – Preisvergleich fürs iPhone

Manchmal steht man im Elektronikmarkt vor einem Gadget und rätselt, ob das Angebot wirklich so günstig ist, wie der Anbieter behauptet. Die App Woabi ("Woanders billiger") hilft: Mit der iPhone-Kamera scannt man den Barcode und erfährt, was das Produkt bei anderen Händlern kostet. Wir sind mit Woabi 1.4 auf Schnäppchenjagd gegangen.

Die App funktioniert bei allen Produkten, die einen Barcode tragen. Die Kamera muss nur – schön ruhig – über den Strichcode gehalten werden, schon zeigt Woabi das günstigste Angebot im Web oder im Laden um die Ecke an. Mit einem Fingerdruck sieht man alle Händler, geordnet nach Preis, sowie Bewertungen. Die Artikel kann man direkt online bestellen oder alle Läden in seiner Umgebung anzeigen lassen. Cool: Bei Fressalien kann man sich Inhaltsstoffe und Kalorien anzeigen lassen. Soso, mein Penny-Bio-Joghurt kommt also aus Südafrika.

Allerdings findet Woabi doch nicht immer das billigste Angebot. Das hängt mit den angeschlossenen Shops im Preisvergleich zusammen – die Auswahl könnte wohl noch größer sein. Das gescannte Notebook gibt’s bei Computeruniverse jedenfalls 30 Euro billiger. Bei Kleinkram wie CDs nützt es mir nichts, den besten Preis zu sehen, wenn dann noch unterschiedliche Versandkosten dazukommen. Eine Option, die Kalkulation inklusive Versand anzuzeigen, würde ich mir für die nächste Version wünschen.

Bildergalerie

Fazit
Trotz der kleinen Makel, die sich leicht ausbessern lassen, ist Woabi eine absolut empfehlenswerte Software. Die lachhaften 79 Cent hat man garantiert beim ersten Einsatz im Media Markt wieder rein. Wer sich das Geld trotzdem sparen will, kann die Gratis-App Woabi Lite ausprobieren. [Jacqueline Pohl]

Barcode-Scanner

direkt Bestellmöglichkeit

Inhaltsstoffe von Lebensmitteln

Preisvergleich ignoriert Versandkosten

ruhige Hand ist nötig

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  1. Um zu erfahren, dass ich alles, was man im Media Markt (oder in einem anderen Laden vor Ort) kaufen kann, im Internet-Versandhandel billiger bekomme, benötige ich doch keine iPhone-App. Für diese zuverlässige Vorhersage brauche ich nicht einmal vor die Tür zu gehen.

    1. Manche Produkte möchte man halt vorher mal in der Hand halten oder ausprobieren. Da ist Media Markt nicht so schlecht. Und die App sagt einem, wo es das Teil billiger gibt – zur Not auch, in welchen Ladengeschäft, falls man es gleich mitnehmen will. Ist doch praktisch. Steht und fällt allerdings mit der Anzahl der Händler, die mitmachen.

  2. Ich muss sagen, dass ich mir am Wochenende in aller Ruhe die ganzen Werbeblätter der Supermärkte und Discounter durchlese und die Preise vergleiche. Ich lebe zwar nicht von der Hand in den Mund, aber man muss auch nicht unbedingt mit seinem Geld um sich schmeißen. Preise vergleichen lohnt sich oft und rentiert sich. Tipp: Einfach das Gesparte in die Reisekasse für den nächsten Urlaub schmeißen :)

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