Test: Gratis-Navigation Navigon Select Telekom Edition

Braucht man heute überhaupt noch ein Navigationsgerät, wenn es doch mittlerweile von allen wichtigen Routenplanern und Kartenanbietern auch ortskundige iPhone-Apps gibt? Nicht wirklich. Navigon bietet seine Navi-Software jetzt sogar als Telekom Edition kostenlos an.

Ein kostenloser Routenplaner fürs iPhone mit Karten für Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein – das macht neugierig. Was taugt die Software im Gegensatz zu den kostenpflichtigen Navigations-Apps? Nun, erstmal sind die Karten nur in 2D und die Routenberechnung statisch. Für Traffic in Echtzeit, 3D-Ansicht, die Anzeige interessanter Punkte und mehr Karten muss man jeweils 9,99 bis 19,99 Euro zahlen und kann seine Gratis-App ruck zuck richtig überteuern.

Die Karte pendelt sich auf Wunsch automatisch in Nord-Ausrichtung ein. In der Innenstadt werden nützliche Sachen wie Apotheken, Parkplätze, Bankautomaten und Burger-Ketten direkt eingeklinkt, was ich sehr löblich finde. Die Sprachausgabe funktioniert wie vom Navi gewohnt – wenn der GPS-Empfang schlecht ist, verheddert sich die Dame aber auch mal in einer Schleife. Sogar eine Fußgängernavigation ist an Bord. Die integrierte lokale Suche findet auf Fingerdruck Tankstellen, Restaurants und Parkplätze in der Nähe, für alles andere tippt man Ort und Straße ein, die per Ausfüllhilfe ergänzt werden.

Die Sache hat einen Haken: Die Navigon Select Telekom Edition funktioniert nur auf iPhones mit T-Mobile-Vertrag und läuft zwei Jahre lang, dann zerstört sie sich selbst. Kauft man aber ein Zusatzpaket, kann die App unbegrenzt eingesetzt werden.

Bildergalerie

Fazit
Wer sich für teuer Geld die kostenpflichtige Navigon-Software aufs iPhone geholt hat, dürfte sich jetzt in den Allerwertesten beißen. Die zwar abgespeckte Telekom Edition wird für allermeisten Anwender, die beim rosa Riesen sind, ihren Zweck bestens erfüllen. [Jacqueline Pohl] [Im App-Store kaufen]

komplette 2D-Navigation kostenlos

Auto-, Fahrrad- oder Fußgängernavigation

Umkreissuche nach Tankstellen etc.

Zusatzfunktionen nur als kostenpflichtige Addons

hoher Speicherbedarf

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  1. Habe auch die kostenpflichtigen Karten von Europa heruntergeladen, leider geht die Software obwohl über 1 Gigabyte nicht, nur wenn Mobilerdatenzugriff im Ausland erlaubt wird, soll die Software gehen. Bei WLAN Zugriff fordert die Software auf zum beenden der Wlan-Verbindung und sich über das Mobilfunknetz im Ausland einzuwühlen. Ist mir zu teuer. Lieber ein billiges Navi mitnehmen

  2. „Braucht man heute überhaupt noch ein Navigationsgerät, wenn es doch mittlerweile von allen wichtigen Routenplanern und Kartenanbietern auch ortskundige iPhone-Apps gibt?“

    Man munkelt das Navigation SW sogar auf anderen Plattformen laufen soll. Ich halte das ja aber für ganz üble Gerüchte.

  3. Also ich kann daran gar nix schlechtes finden… It’s free, as in beer!

    Wenn man wie ich kein eigenes Auto hat und bei Mietwagen nicht jedes Mal 15€ pro Tag für eine Navi-Garantie ausgeben will, ist das Ding doch perfekt. Eine Halterung dazu gekauft und fertig!

    Klar braucht das viel Speicher, sind ja auch die Karten mit dabei! Man kann doch nicht alles haben. Vergleicht das Navigon doch mal im Test mit einer Software, die zwar 1,5 MB klein ist, aber die Karten aus dem Netz lädt. Das macht ja noch nicht mal bei UMTS-Verbindung Spaß und wo hat man die schon auf der Autobahn? Vom Ausland ganz zu schweigen.

    Auch das Gemäkel an den in-app Käufen kann ich nicht nachvollziehen. Für ca. 30€ bekommt man schon den gleichen Funktionsumfang, wie bei der ehemaligen Bezahlversion für 70€. Also ein Ersparniss von 40€ find ich OK. Vor allem, wenn man bedenkt, dass niemand die Telekom und Navigon dazu gezwungen hat. Klar wird es sich für die lohnen, aber das kann ihnen ja keiner vorhalten, oder?

    Die schlechten Erfahrungen von Herby kann ich auch nicht nachvollziehen. Weder hat es bei mir je bei WiFi gemeckert, noch musste ich im Ausland Daten-Roaming anschalten…

    Also für mich ist jeder, der sich das Ding nicht holt, solange es frisch ist, selber schuld und wenn ich dann mal ein Paket für 9,99€ kaufen muss, damit es haltbar bleibt, dann ist das auch nicht tragisch.

  4. Durch die kostenlose Verfügbarkeit für T-Mobile-Kunden also ein echtes muss, die gebotenen Funktionen reichen für eine einfache Navigation mit dem iPhone komplett!

    LG Jens

  5. Die App ist super, doch leider funktioniert Navigon Select im Ausland bei ausgeschaltetem Roaming nicht. Bitte wendet Euch wenn Ihr das auch schlecht findet über Facebook an Navigon, damit das schnell behoben wird.

  6. Ich habe bereits mehrere 1000 Km mit diesem App gefahren und es hat mich noch nie im Stich gelassen.

    Aber nachdem das iPhone bereits für Sonderschüler erschwinglich ist, scheint der Dummheit keine Grenzen mehr gesetzt zu sein. Zumindes könnte man beim Lesen der Rezensionen zu diesem Eindruck gelangen, denn 95% aller genannten Probleme sind hausgemacht. Wenn sich diese Döspaddel mal einfach nur die Mühe machen würden einmal in den Rezensionen nachzulesen, statt ständig ihre Unkenntnisse heraus zu posaunen. Ist das zu viel verlangt?

    Da wird das App über das iPhone geladen, obwohl es 1,7 GB hat, und dann wundert man sich, warum es nicht nicht funktioniert. 1,7 GB dauern bei DSL 2000 ca. 3 Std. Schon deshalb lädt man diese Menge grundsätzlich über iTunes. Anschließend spielt man es über USB auf das iPhone. Bei Speicherplatzmangel muss vorher das alte App gelöscht werden.

    Da wird der Ortungsdienst für Navigon nicht einschaltet und man wundert sich, warum Navigon kein GPS hat.

    Da wird, bedingt durch sein Fahrzeug oder die Anordnung, ein schlechten GPS-Empfang bemängelt ohne zu bedenken, dass u. U. selbst TomTom das TomTom Car Kit benötigt. Die Frage: „warum soll sich das kostenlose Navigon Select besser verhalten als das teure TomTom?“ stellt man sich gar nicht erst. Leiber greift man gleich in die Tasten.

    Da weiß man offensichtlich nicht, dass ein D1-Vertrag über Debitel ist kein Telekom-Vertrag, und somit das App nicht funktioniert. Auch wundert man sich über die Rückmeldung „Falsche Simkarte“, da man doch die kleine Karte eingelegt hat.

    Da verlangt man, dass die Telekom Kunden mit ihren Gebühren den Nciht-Telekom Kunde von Debitel etc., die keinen Cent an die Telekom zahlen, das App finanzieren. Warum eigentlich?

    Da nimmt man einfach nicht zur Kenntnis, dieses App explizid für das Iphone und nicht den iPod oder das iPad entwickelt wurde liefert einen schlechte Bewertung ab.

    Da klagt man über eine Abzocke wegen Roaming und weiß nicht, dass man Roaming deaktivieren kann und nur zu einer Abfrage kurz aktivieren sollte. So kann man die Kosten kontrollieren. Die von Zeit zu Zeit anfallenden 2 Kb kosten nur 17 Cent. Wie man so 30 € verbraten kann ist mir vollkommen unklar. Bgesehen davon: wer keinen Complete Tarif hat muss sich übrigens nicht wundern, wenn es richtig teuer wird. Nur Complete Tarife machen mit dem iPhone einen Sinn. Alles andere ist Murks und kein Grund für eine negative Rezension.

    Letztlich ist es eine Frechheit das App, angesichts der eigenen Unwissenheit, nur mit einem Stern zu bewerten und später, wenn man eines Besseren belehrt wurde, diese falsche Bewertung nicht zu korrigieren.

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