Ein Fußball, der Entwicklungsländern Licht schenkt

Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt der sOccket 2.0, wie des Deutschen liebste Sportart Entwicklungsländern zu künstlichem Licht verhelfen kann. Kickt man den den Ball zehn Minuten herum, dann schenkt er einem anschließend für drei Stunden LED-Licht.

Wir haben bereits gesehen, wie sich der Fußball in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat. Doch mit dem sOccket erhält das Spielgerät eine ganz neue, noble Mission. Der oben gezeigte Prototyp soll sich beim Spiel verhalten wie jeder andere Fußball auch. Er enthält aber einen magnetischen Induktionsmechanismus, der Strom erzeugt. War Version 1.0 des sOccket noch auf reines LED-Licht beschränkt, stellt Version 2.0 eine Steckdose zur Verfügung, an die sich auch andere Geräte anschließen lassen.

Julia Silverman, die an der Entwicklung des sOccket beteiligt war, bewirbt den Ball derzeit vor Ort in Südafrika. Außerdem sucht sie nach einem Hersteller und arbeitet an einem Finanzierungsmodell. Dabei könnte zum Beispiel ein Kauf des Balls hierzulande dafür sorgen, dass ein weiterer Ball an ein Entwicklungsland verschenkt wird. Wir wünschen Julia viel Erfolg. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via sOccket, TakePart, Inhabitots]

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