Eine von fünf Android-Apps gelangt an private Nutzerdaten

Die Offenheit des Android-Markets kommt mit einem großen Problem: Ganze 20% der angebotenen Apps können Zugriff zu privaten Daten ihrer Nutzer erlangen und diese teilen. Manche können sogar selbstständig Anrufe tätigen und SMS verschicken, ohne dass der Benutzer davon Kenntnis erlangt.

Dem Bericht der Security-Firma SMobile Systems zufolge, agieren dutzende von Apps sogar bewusst als Spyware:

„29 Apps wurden gefunden, die eindeutig als Spyware zu erkennen sind. Acht davon könnten die Geräte nachhaltig schädigen oder sogar unbrauchbar machen. Insgesamt wurden 383 Anwendungen gefunden, die die Fähigkeit haben, Daten zu lesen und zu nutzen. Immerhin 3% der angebotenen Apps sind in der Lage, ohne Zutun des Nutzers SMS zu schreiben.“

Natürlich sind 29 aus 65000 Apps eine verschwind geringe Anzahl. Eingeschlossen sind ebenfalls Apps, hinter denen eindeutig keine böse Absicht steht. SMobile selbst sagt:

„Ohne Frage sind die meisten der angebotenen Apps ohne Hintergedanken und mit bestem Wissen und Gewissen entwickelt worden und gefährden die Nutzerdaten nicht.“

Google leistete bereits ein offizielles Statement:

„Der Bericht suggeriert fälschlicherweise, dass Android-User keine Kontrolle über die Anwendungen haben, die ihre Daten erreichen können. Jede Android-App benötigt die Zustimmung des Nutzers um auf sensible Date zugreifen zu können. Außerdem wird jeder App-Anbieter auf seine Identität hin überprüft und somit die Gefahr von bösartigen Anwendungen auf ein Minimum reduziert.“ [Brian Barrett / Florian Zettel] [SMobile (pdf) via CNET]

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  1. wer die welt erfahren will, muss auch die gefahren kennen und mit dennen umgehen können.
    besser als in nem käfig zu leben, dessen größe von apple jederzeit bestimmt werden kann.

    1. Naja google ist da zweifelhaft nicht besser. Es zwingt dich einen googlemail acc zu haben damit du android benutzen kannst. Anderes Bild selbe Farben

      1. Der Googlemail Account ist die Identifikation für den Market, er ist nur dafür nötig.
        Nur das erste Android Telefon, das G1, benötigte einen Google Account zur Aktivierung. Alle anderen Android Telefone lassen sich auch ohne Google Account nutzen.

        *Irgendeine* Identifikation ist nunmal nötig für den Market. Und bei Android ist man nicht auf den Market angewiesen, man kann auch selbst die Programme installieren. Was allerdings wohl die wenigstens konsequent tun. Denn der Market ist praktisch, da ist der Preis eines Google Accounts für die meisten wohl eher gering.

      2. Und was genau ist denn am Google Acc so schlimm?
        Das die ein „paar“ Nutzerdaten auswerten und diese zu individuellen Verbesserungen ihrer meist KOSTENFREIEN Dienste nutzen?

        Ich Persönlich lass meine Daten lieber bei Google wo sie relativ sicher sind(wenn man das überhaupt so sagen kann) als das ich sie bei der Telekom habe, die ständig Daten an irgendwelche Kriminelle verliert!

        Oder bei Facebook ….

      3. daten speichern tut jeder und wer das nciht will sollte dem internet ade sagen.

        android is auf jeden fall immer noch besser als apple, denn die speichern nicht nur deien daten. die sagen dir auch wie du was zu tun hast und lassen dir keine freiheiten!

  2. Boah. Könnt ihr nicht mal eure bescheuerten Android News lassen. Wir ja immer verseuchter hier. Interessiert doch keinen Menschen, was die ganzen Android-Jünger für Probleme haben.

    Apple rulz ey.

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