iPhone 4: Noch mehr Tests

Kommt Zeit, kommt Test. Das gilt auch für das iPhone 4, das wir uns noch ein wenig gründlicher angesehen haben. Was das HSUPA-fähige 3G-Modem bringt, wie schnell Apps im Vergleich zum 3GS starten und ob das Retina-Display hält, was es verspricht - Fragen, auf die Ihr hier eine Antwort findet. 

Im neuen iPhone steckt erstmals ein HSUPA-fähiges 3G-Modem, das für schnellere Uploads sorgen soll. Zumindest in den Gegenden, in denen der Mobilfunkprovider Eurer Wahl sein Netz bereits entsprechend ausgebaut hat. Wie viel HSUPA bringt, das haben unsere Kollegen in den USA getestet. Ryan Salerno hat sich mit einem 3GS und einem iPhone 4 bewaffnet und den Datentransfer in New York auf einer Strecke von 20 Blocks getestet.

Das Ergebnis: Downloads erledigen beide Geräte gleich schnell, aber bei Uploads ist das iPhone 4 bis zu 10,8 mal schneller. Einen Toast auf HSUPA, das wohl am wenigsten besungene neue Feature des iPhones.

Auch für ein paar detailliertere Tests der Geschwindigkeit beim Ausführen von Apps haben wir jetzt die Zeit gefunden. Bei Leichtgewichten wie Notizen, Kalender und Wetter geben sich 3GS und 4 kaum etwas. Gut, auf dem iPhone 4 ist alles noch etwas flüssiger, aber nicht nennenswert. Interessant wird es, wenn man leistungshungrige Apps und vor allem Spiele startet, zum Beispiel Epicurious oder Plants vs. Zombies. Da lässt das iPhone 4 seinen Vorgänger glatt stehen, wie die Videos bei unseren US-Kollegen zeigen. Es kann sich schon fast mit dem iPad messen, profitiert dabei allerdings vielleicht auch vom neueren iOS.

Geschwindigkeit kann man gut in Videos und Charts demonstrieren. Die Qualität des Retina-Displays muss man eigentlich selbst sehen. Ersatzweise guckt Ihr Euch untenstehendes Foto an (anklicken um es zu vergrößern). Von links nach rechts zeigt es den selben Text auf einem Droid X, einem iPad und einem iPhone 4.

Apple hat Wort gehalten. Die Pixel sind tatsächlich kaum noch voneinander zu unterscheiden, so dass das Retina-Display der Druckqualität schon verdammt nahe kommt. Unter dem Mikroskop wird das noch deutlicher. Anders als die AMOLED-Displays, die Samsung und HTC verbauen, kann man das Retina-Display auch im hellen Sonnenlicht gut ablesen.

Alte Icons kommen auf dem Retina-Display relativ gut rüber. Im Vergleich zu den für die neue Auflösung optimierten Icons fallen sie aber leicht ab. Das selbe gilt für noch nicht aktualisierte Apps. Texte kommen knackig rüber, aber Grafiken sind oft etwas pixelig. [Tim Kaufmann]

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