Schwimmroboter feiert Einstand bei Baywatch

Schwimmer, die an Malibus Zuma Beach in Not geraten, erleben dieses Jahr eine  Überraschung. Mit EMILY eilt ihnen nämlich ein waschechter (Sorry für das Wortspiel) Roboter zur Hilfe, der sechsmal schneller zur Stelle sein soll als seine menschlichen Baywatch-Kollegen.

Mit satten 45 km/h pflügt EMILY durchs Wasser. Über Kamera und Lautsprecher kann der menschliche Strandwächter an Land Kontakt zum Schwimmer aufnehmen und ihn auffordern, sich an EMILY festzuhalten. Der Roboter bringt ihn dann zurück zum Strand.

Die aktuelle Version von EMILY wird von menschlichen Strandwächtern mit einer Fernbedienung kontrolliert, soll aber schon nächstes Jahr durch ein vollständig autonomes System ersetzt werden. Dieses erkennt Menschen in Not per Sonar an ihren Bewegungen und eilt selbstständig zur Hilfe. Der Stückpreis liegt bei 3.500 US-Dollar, die Reichweite beträgt ca. 125 km.

Mein erster Gedanke war, dass manches Opfer zu schwach sein könnte, um sich an EMILY festzuklammern. Ein „echter“ Strandwächter wäre dann sicherlich hilfreich. Aber das wird man wohl getestet haben. [Jack Loftus / Tim Kaufmann]

[Via Popsci, Geekologie]

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  1. Hm gute Idee,

    wenn sie denn wirklich schneller ist als eine menschliche hilfe.

    Was ich mich frage ist nur was passiert wenn derjenige einfach zu schwach ist um selber zuzugreifen
    oder wenn emily durch die panischen halteversuche des in not geratenen umgekippt wird dan kann er sich zwar wenigstens festhalten aber man kann emily unter umständen nicht mehr steuern.

    schade leider bissl zuwenig an Infos in diesem Artikel. Hoffe mal das bald mehr infos über diese idee kommen werden.

  2. Wie wärs, wenn ein Retter die Maschine bedient und einer hinterherschwimmt/fährt? Oder sollen damit die Bademeister eingespart werden?

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