Dell verkaufte angeblich wissentlich 11,8 Millionen PCs mit 97% Ausfallrate

Zwischen 2003 und 2005 hat Dell Millionen von OptiPlex-Computern an jeden von der Supermarktkette Walmart und bis hin zur Mayo-Klinik verkauft. Nach aufgetauchten Dokumenten wusste Dell angeblich die ganze Zeit, dass diese Systeme mit ziemlich fehleranfälligen Motherboards ausgestattet waren.

Die Story stammt von der New York Times und enthüllt, dass Dell verzweifelt Kosten senken wollte. So hat das Unternehmen hat zum Beispiel wissentlich Rechner mit Kondensatoren verkauft, die schmelzen und über das Motherboard tropfen können und eventuell einen Brand verursachen. Außerdem hat der Hersteller die Reparatur der 1.000 betroffenen Geräte der Kanzlei ablehnt, die sie bei der entsprechenden gerichtlichen Auseinandersetzung vertrat.

Die ganze, ungekürzte Geschichte hört sich an wie Seemansgarn. Wenn man genau hinhört, kann man sich schon fast den Fernsehfilm vorstellen, der daraus hätte werden könnte. [Mark Wilson/Andreas Donath/mr]

[via NYT, Engadget]

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  1. gibt es ähnliche Berichte über das HP Compaq 8510 Notebook? Wir haben hier im Unternehmen gleich zwei von fünf, die trotz eines in der Garantiezeit ausgetauschten MB direkt nach der Garantizeit wieder die Grätsche gemacht haben (Stromversorgung sowohl über Kabel als auch über Akku fällt komplett aus). Die Geräte werden außerdem im betrieb extrem heiß.

  2. Das ist kompletter Unsinn, wir haben 500 davon im Einsatz und da ist einer ausgefallen.
    Seit ende 2011 haben wir HP Elite 8200, und da sind schon 8% ausgefallen.

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