Test: Passwörter – Generiert fiese Passwörter

Die App Passwörter nimmt dem Anwender die Suche nach einem sicheren Passwort ab. Die Stärke der Kennwörter lässt sich ganz leicht einstellen.

Passwörter erzeugt mit einem Tipp ein Kennwort, das entweder ziemlich leicht zu merken ist, sehr sicher ist oder unmöglich im Kopf zu behalten. Dafür steht ein Schieberegler zum Einstellen der Sicherheit zur Verfügung. Die App ist in der Tat so simpel aufgebaut.

Die angezeigten Passwortvorschläge kann der User per E-Mail zum Beispiel an sich selbst als Passwort-Reminder versenden oder in die Zwischenablage kopieren, um mit diesem Kennwort einen beliebigen Zugang zu schützen. Mit einem Klick auf die Sprechblase des Maskottchens lässt sich der Vorschlag allerdings auch verwerfen und ein neues Kennwort anfordern.

Allerdings muss man zur Vorsicht raten – ein supermegasicheres Passwort mit unmöglichen Sonderzeichen ist leicht generiert, aber wer es sich nicht aufschreibt, kann sich ganze Accounts für alle Ewigkeit verbauen. Den Schieberegler über 70 Prozent zu ziehen, bringt also meist nichts als Tränen.

Bei den leichten Passwörtern sollte man sich auch gar nicht erst umsehen. Vorschläge wie „password“ oder „letmein“ sind bestimmt nicht clever. Außerdem drängt sich der Verdacht auf, dass Passwörter in Wirklichkeit gar nichts per Zufallssystem erzeugt, sondern nur aus eine Liste von hinterlegten Kennwörtern eins aussucht, denn einige Vorschläge bei den einfachen Passwörtern tauchen immer wieder auf.

Bildergalerie

Fazit
Bei Passwörter handelt es sich um eine universelle App für iPad und iPhone. Das Gratis-Hilfsprogramm ist extrem easy, kann aber auch zu gefährlich einfachen oder unmöglichen Passwörtern verführen. [Jacqueline Pohl] [Im App Store herunterladen]

einfache Bedienung

Schieberegler für Passwortstärke

extrem leichte Kennwörter und extrem schwere nicht zu empfehlen

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  1. Und dafür brauch man nen App? Einfach Wordpad öffnen, Stirn auf die Tastatur fallen lassen: Voila ein perfektes Passwort. Kostet keinen Cent, man muss nichts runterladen und die Länge des PW ist je nach Stirngröße und Abrollwinkel variabel.

  2. ?
    „…aus eine Liste von hinterlegten Kennwörtern eins aussucht“
    ach, das macht es den Autoren einfach. Die brauchen sich die generierten gar nicht mailen, sie haben eine Liste mit rund 5000 Kennwörter abgespeichert.
    5000 Kennwörter per Brute Force geht schnell durch.
    Und mit einigen anderen Tricks läßt sich noch sicherstellen das <10 Versuche nötig sind.
    Dann auf nach Ebay, amazon, paypal, whatever und fröhlich einkaufen.

    Selbst Schuld wer das ernsthaft nutzt…

  3. Ich bin fast vom Stuhl gefallen als ich das gelesen habe….

    Leute bitte bitte benutzt alle dass App…. dann kann ich fröhlich alle eure passwörter (und das ohne nennenswerte schwirigkeiten) rausbekommen ^^

    nein ehrlich…. es ist eine Sache Apps zu erfinden, die man nicht braucht…
    aber es ist noch viel viel schlimmer Apps zu erfinden, die die Sicherheit dramatisch(!!!) reduzieren

    schon alleine die Funktion „Passwörter per e-mail schicken lassen“ arrrrghhhh….. des ist ungefähr so, wie wenn man seine Bankdaten per Postkarte jemanden verschickt >.<

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