Wer im japanischen Glaspalast sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

Es gibt eine Menge Dinge, die man im japanischen Glaspalast nicht tun möchte. Auf's Klo gehen wäre das erste, das mir einfällt. Oder für das Fensterputzen verantwortlich sein. Eher harmlos: In der Nase bohren oder Fingernägel kauen. Der Glaspalast ist nämlich nahezu vollständig transparent.

Offiziell firmiert das vom Architekturbüro Junya Ishigami und Partner kreierte Gebäude unter der Bezeichnung „Kanagawa Institude of Technology“. Es wird getragen von 305 nicht aneinander ausgerichteten, scheinbar wahllos verteilten Pfeilern, in deren Anordnung es keinerlei sich wiederholende Muster, Winkel o.ä. gibt. Von außen betrachtet ergibt sich daraus ein heilloses Gewirr aus Streben, das hoffentlich nicht den Zustand der Gehirne widerspiegelt, die im Institut arbeiten. [Tim Kaufmann]

Bildergalerie

[Via Cretique, Core77]

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