Der neue Kindle DX

Amazon überarbeitet seinen E-Reader Kindle DX. Die aktualisierte Ausgabe ist ab dem 7. Juli erhältlich, kostet 379 US-Dollar und lockt mit 50 Prozent besserem Kontrast sowie einem 9,7 Zoll großen Display. Vorbestellbar ist der neue Kindle ab sofort.

Amazon lässt zwar beim Preis nach (der Vorgänger kostete gut hundert Dollar mehr), stattet den Kindle aber besser aus. Aus dem ganzen Tamtam, mit dem Amazon den neuen DX vorgestellt hat, hören wir heraus, dass man dort besonders stolz auf das deutlich verbesserte Kontrastverhältnis des neuen Displays ist. Was davon in der Praxis bleibt, das muss der Kindle aber erst noch beweisen.

Das Gehäuse des neuen Kindle DX wird aus Graphit gefertigt. Wie bisher gehört ein kostenloser, mobiler Internet-Zugang zum Lieferumfang des Kindle, über den man Bücher aus dem Amazon-Onlineshop kaufen und herunterladen kann. [Tim Kaufmann]

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  1. Cool, wird das Teil auch nach Deutschland ausgeliefert? Der Kontrast ist eh schon super bei E-Paper-Displays, wenn der noch besser wird, wird es noch papierähnlicher.

  2. Mich würden bloß mal die Herstellungskosten von diesem überteuerten Krempel interessieren.
    Für den Kaufpreis, bekomme ich jedenfalls rund 35 Taschenbücher, die ich ganz ohne irgend eine technische Krücke lesen kann ^^

  3. Erinnert mich immer irgendwie an mein erstes Monochrom Notebook…

    Meiner Meinung nach ist das Kindle der letzte Schrott: keine Farbe, Bildschirmaufbau dauert gefühlt ewig dank der tollen e-ink technologie, das Kindle wirkt daher lahm und nicht reaktiv, die mitgelieferte Software und die ganze EPUB-DRM-Geschichte nerven, weil sie nicht userfreundlich funktionieren. Die Software war zumindest bis zur letzten Version einfach häßlich und schlecht!

    Ich frage mich, warum bringen die den Quatsch überhaupt auf den Markt? Das Kindle hat keine Chance gegen das iPad und wird ein Nischenprodukt bleiben. Zumindest in der jetzigen Form.

    Außerdem fühlt es sich an wie ein billige Kopie des iPads, wenn man dieses mal in der Hand gehabt hat. Wie Plastikschrott eben.

    1. Kauf Dir mal ein vierhunderseitiges Buch für dein iPad, setz dich damit in die Sonne oder aufs Sofa und wenn Du fertig bist mit lesen unterhalten wir uns mal über den Schrott, den Du geschrieben hast :D

      1. bei einem 400 seitigen Buch würde ich liebend gerne auf die Papier-Variante zurückgreifen, aber keinesfalls diesen Kindle Schrott nutzen.

        Noch viel schlimmer sind allerdings die Sony PCS Reader !!! Die Software ist zum Kunden ärgern programmiert!

  4. Wer ein E-Book Reader mit E-Ink mit dem IPad vergleicht hat was grundlegendes nicht verstanden…

    Bis auf die, in der Tat, bescheutert DRM Geschichte würde ich zum Lesen von Bücher immer E-Ink einem anderen Display vorziehen. Vorteile: Wenig Stromverbrauch und lesbar bei jeder Sonneneinstrahlung.
    Was interessieren mich Farbe und Reaktionszeit. Ich will damit Bücher lesen und keine Pornos Filme anschauen, dafür ist das IPad in der Tat besser.

    1. affirmative, E-Ink ist in jedem Fall um Welten besser zum lesen. Ein direkter Vergleich hinkt in der Tat.

      Ums es mal losgelöst vom iPad zu sagen… ich hatte einige Reader in den Händen und weder die Hardware noch die Software hat mich überzeugt.

      Und wenn man dann auch noch mit DRM bevormundet wird, sehe ich keinen Grund so etwas zu nutzen. Ideal wäre die Software von Apple und eine etwas knackigere Kindle-Hardware.

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