Verstecke sind um so besser, je offensichtlicher sie sind

Statt das Geld in der Matratze zu verstecken und die Juwelen in den Safe zu packen, könnt Ihr Eure Wertgegenstände den Dieben einfach unter die Nase halten - frei nach dem Motto "Wo man nichts erwartet, da sucht man auch nicht".

Das Konzept ist ja nicht gänzlich neu, aber in seiner Tiefe hat es der Designer YiTing Cheng erforscht. Er sagt: „Bei diesem Projekt geht es darum, Wertgegenstände, Geheimnisse, schlechte Angewohnheiten und persönliche Informationen am Arbeitsplatz zu verstecken. Dazu haben wir geheime Räume/Botschaften in acht vertrauten Objekten untergebracht, darunter ein Holzregal, eine Lampe und Plastikbecher. Wie wir das gemacht haben? Wir haben auf Stereotypen und Tarnung zurückgegriffen. Unser Urteil basiert gewöhnlich auf unseren Erfahrungen und dem, was wir sehen. Diese Abhängigkeit von visueller Information kann zu großen, blinden Flecken führen. Wir nutzen aus, wie der Mensch undurchsichtige bzw. durchsichtige Materialien und Licht interpretiert.“

Klingt noch etwas theoretisch? Schaut Euch zur Demonstration einfach das Video an, das Ihr im englischsprachigen Originalbeitrag findet.

Ich persönlich finde die Idee, Dinge unter der Nase anderer zu verstecken, ja reizvoll. Allerdings würde das bedeuten, dass man einen gewissen Grad an Unordnung im Haus benötigt. Wobei es genug Freunde gibt, die mich nun angesichts des Zustands meiner Wohnung sofort fragen würden, was ausgerechnet mich daran stören würde. [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via YiTing Cheng, Core77]

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