Test: Guitar Hero – Shredden wie ein Held

Die App Guitar Hero schrumpft die Axt auf die Größe eines iPhones zusammen. Jetzt könnt ihr euch nicht nur im Wohnzimmer zum Horst machen, sondern praktisch überall!

Die Guitar-Hero-iPhone-App begnügt sich mit vier Touch-Saiten, die man im richtigen Moment anschlagen muss. Neben den kurzen und langen Noten gibt es auch solche, die man seitlich ziehen muss. Gespielt wird Bass oder Gitarre in vier Schwierigkeitsgraden. Genau wie im Konsolenspiel kann man seinen Avatar mit Klamotten, Instrumenten und Haarschnitt bis ins Detail gestalten. Die App integriert sich in Facebook, damit man sich seiner Heldentaten brüsten kann. Und es gibt einen Shop für neue Musik.

Für 2,39 Euro bekommt man das Spiel und sechs Songs dazu. Wer mehr will, darf sich per In-App-Kauf weitere Titel zulegen. Das hinterlässt einen faden Beigeschmack, denn es gehört sich einfach nicht, für eine derartige Rumpf-App Geld zu verlangen! Die Songpacks im Guitar-Hero-In-App-Store sind noch übersichtlich. Ein Dreierpack kostet 1,59 Euro. Das klingt für mich nach der Lizenz zum Gelddrucken.

Fein, der Sound ist gut – Kopfhörer sollte man sich schon aufsetzen. Die Effekte wie Fehlanschläge, Publikum und ähnliches sind stimmig wie im Original. Bei der Grafik haperts aber. Die schaut zwar schön aus, doch mitten im Song kommt ein iPhone 3GS an seine Grenze: Die Noten ruckeln! Und ob man die Noten zum Ziehen richtig erwischt, scheint reine Glückssache zu sein.

Bildergalerie

Fazit
Magere Songauswahl, teure Extras und ein Performance-Problem sorgen für Enttäuschung. Falls sich diese Mängel noch abstellen lassen, könnte Guitar Hero eine Bereicherung für den App Store sein. [Jacqueline Pohl] [Im App Store kaufen]

guter Sound und Effekte

Avatar anpassbar

Musik-Store integriert, noch kaum Auswahl

nur sechs Songs enthalten

Performance und Präzision ungenügend

geht schnell ins Geld

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