Test: Angry Birds – Die Physik der Zerstörung

Ein Haufen grüne Schweine hat die Eier einer Schar Vögel geklaut, und die sind jetzt richtig sauer. Angry Birds ist ein iPhone-Spiel, bei dem es um das fachgerechte Zerlegen von Konstruktionen geht – in denen sich die grunzenden Schweine verschanzt haben.

Angry Birds bietet für 79 Cent großzügige 150 Level, 15 sind im jüngsten Update dazugekommen. Das Spiel erinnert an Pain (PS3) und legt ebenso großen Wert auf korrekte Physik wie auf überdimensionale Schleudern. Übrigens gibt es auch eine Lite-Version mit einigen kostenlosen Leveln.

Die Physik macht einen guten Eindruck. Die Gebäude sind aus unterschiedlichen Materialien gebaut. Die Einzelteile kippen, fallen oder zerbrechen nie auf die gleiche Art. Es zählt, die Schwachstelle der Konstruktion zu treffen – das ist aber gar nicht so leicht. Einige Vögel mit spezielle Fähigkeiten helfen, die Feste zu knacken, andere muss man mit Gewalt ins Gebälk jagen, bis es endlich kippt.

Bei Laune hält uns bei unseren zahlreichen Versuchen die Sounduntermahlung – ein putziges Getöse zwischen entrüstetem Schnattern, hämischem Grunzen und zerdeppernden Gebäudeteilen. Grafisch ist das Spiel zwar nichts aufregendes, aber die Viecher sehen ziemlich drollig aus, besonders wenn sie wütend sind. Es ist eben ein typisches Casual-Game, bei dem man im Grunde immer das gleiche tut, das man dennoch immer wieder zwischendurch zocken kann.

Bildergalerie

Fazit
Wer gern mal ein Federvieh auf eine Schleuder spannen möchte, um zu sehen, was passiert, sollte zu Angry Birds greifen. Der Entwickler verlangt dafür kleines Geld und schiebt immer wieder neue Level nach. Sehr zu empfehlen! [Jacqueline Pohl] [Im App Store kaufen]

gute Spielphysik, sorgt für immer neue Varianten

viele Level, kostenloser Nachschub

Lite-Version zum kostenlosen Ausprobieren

Bonusaufgabe: goldene Eier finden

kein aufregendes Spielprinzip

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