Sicherheitsanalyse zeigt: Apple hat die meisten Lecks

Soviel dazu, dass Apple-Software niemals Bugs hat und absolut sicher ist. Laut dem Halbjahresbericht von Secunia musste der Obsthändler in den letzten Jahren mehr Löcher stopfen als die Konkurrenz und Microsoft ist nur auf Platz 3.

Der Halbjahresbericht von Sicherheits-Anbieter Secunia zeichnet ein düsteres Licht auf die Unfähigkeit der Nutzer, regelmäßig Updates einzuspielen. Dabei gibt es sehr viele Sicherheitslücken, die die Hersteller veröffentlichen und versuchen, sie mit Patches zu beseitigen. Die für die Börse wichtige »Time to market« nehme den Herstellern wertvolle Ressourcen, um von Anfang an sichere Software anzubieten. In diese Ressourcen müsste dringend investiert werden, mahnt Secunia die Firmen, allen voran Apple.

Die Liste der Lecks pro Unternehmen führt – nur in rohen Zahlen – Apple an. Zwar seien die Risiken vieler Apple-Lücken nicht so groß wie die mancher PC-Lecks. Windows-Produkte stünden noch immer für 90 Prozent aller gefährlichen Meldungen zu Software-Angreifbarkeit. Doch bei der reinen Zahl der Meldungen holt Apple schnell auf: Dicht gefolgt wird der kalifonische Produkthersteller von Oracle, die an ihrem monatlichen Patchday manchmal bis zu 50 Bugs beseitigen. Erst an dritter Stelle folgt Microsoft, dann HP, Adobe, IBM, VMware, Cisco, Google und an zehnter Stelle Mozilla.

Secunia_Chart

Secunia meldet, dass sieben der Top Ten schon 2005 in diesen »Top Ten der Unsichersten« waren und es nicht schafften, seither die Menge der Lecks zu verringern. Eher erhöhte sich die Zahl. [Manfred Kohlen/mr]

[via ITespresso, Secunia]

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  1. Bei Apple sind das keine Sicherheitslöcher, sondern Features in der API, die Entwicklern die Möglichkeit bieten, neue „magische“ Features zu implementieren!

    Und zu Microsoft: Das ist ja mal wieder typisch! Dritter Platz! Microsoft ist einfach nirgends bester! Die werden Apple für immer hinterherhecheln! Ballmer ist einfach ein Totalversager!!!

  2. Da man hier schlicht bemisst wie viele Sicherheitslücken behoben wurden finde ich es gut das Apple so viele Patches bereitstellt. Wer glaubt das Software für die es keine Patches gibt automatisch sicher ist sitzt einem großen Irrtum auf. Ausserdem beziehen sich viele der Patches auf den OpenSource teil von OS X und betreffen somit auch Linux und BSD Distributionen.

    In diesem Sinne bin ich froh das Apple bester im Lücken stopfen ist statt diese zu verheimlichen.

  3. Ich wusste doch das irgendein Applejuenger sich das genau so schoen reden wird!! Wird aber z.B. ein Windows Patch veroeffentlicht ist die Argumentation der Applejuenger immer genau andersrum. Geht man allerdings davon aus das fuer alle bekannten Sicherheitslecks frueher oder spaeter ein Patch erscheint wirft das ein nicht ganz so verklaertes Bild auf Apple. Die zeiten die fuer einen System benoetigt werden zeigen das uebrige…

  4. Darf ich daraus schließen, dass es verboten ist etwas positives zu sagen, da man sonst ein verblendeter Jünger ist?

    Wie auch immer, das ist für mich weder ein Apple, Linux oder Windows Problem sondern einfach ein Problem der Verbreitung und Beliebtheit.

    Am Ende ist es wie immer, alles Geschmackssache. Und darüber lässt sich doch herrlich streiten. Da hat man nämlich immer recht.

  5. Die Statistik sagt doch nur aus, dass Apple die meisten Patches heraus gebracht hat. Das heißt nicht, dass Apple auch die meisten Sicherheitslecks hat. Schließlich werden längst nicht alle bekannte Lecks geschlossen, wie Microsoft z.B. beim Internet Explorer immer wieder gerne unter Beweis stellt.

  6. @ Konsi

    Bitte ! Würde das mit der Open Source geschichte echt gerne Wissen. Wer oder was ist Open Source ? iTUNES ? Safari ?

    Meinst du Wallpaper?

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