Hat Steve Jobs den Spielemarkt einfach nicht verstanden?

Steve Jobs hält nichts von Spielen, die unter Zuhilfenahme von Middleware entwickelt werden. Unity-Boss David Helgason, dessen SDK Unity hinter vielen im Appstore veröffentlichten Games steckt, sieht das naturgemäß anders. Am Rande der Develop ließ er sich ausführlich darüber aus.

Gefragt danach, was er von Jobs‘ Meinung halte, sagte Helgason: „Er versteht das wirtschaftliche Prinzip, das hinter der Spieleentwicklung steht, nicht einmal im Ansatz.“ Weiter führte Helgason aus, dass Entwicklung in reinem, nativen Code zwar simplen Apps gerecht werde, aber für die meisten Spieleentwickler keine Option sei. Zudem zeige die Beliebtheit der mit Unity entwickelten Spiele, dass Middleware nicht zwangsläufig zu Spielen von schlechter Qualität führe.

Der Zwist zwischen Apple einerseits und Entwicklern andererseits zieht sich nun schon eine Weile hin und wird wohl nicht so schnell vorüber sein. Jobs mag zwar kein Spielefan sein, aber ihm zu unterstellen, er verstünde den Spielemarkt nicht, geht zu weit. Schließlich hat Apple mit dem iPhone und dem iPad zwei ausgesprochene Zugpferde im Spielemarkt positioniert und damit auch wirtschaftlich einigen Erfolg erzielt. Also: Ring frei zur nächsten Runde. [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via Mobile-Ent]

Tags :
  1. Aha da geht jemand also zu weit weil er gegen Jobs was sagt? Typisch Gizmodo, die seite hier entwickelt sich auch immer mehr zu ner Apple Fan-Page.

    Ich hab angefangen hier her zu kommen wegen den ganzen IT/Geek/Gizmo news aber das hier entwickelt sich immer mehr zu iGizmodo und darauf kann ich gut verzichten *kotz*.

  2. „Jobs mag zwar kein Spielefan sein, aber ihm zu unterstellen, er verstünde den Spielemarkt nicht, geht zu weit. Schließlich hat Apple mit dem iPhone und dem iPad zwei ausgesprochene Zugpferde im Spielemarkt positioniert und damit auch wirtschaftlich einigen Erfolg erzielt.“

    warum geht das zu weit?
    nur weil er zwei geräte auf den markt wirft, mit denen sich unter anderem auch sinnloses und einfaches zeugs spielen lässt???????

    und die wirtschaftliche positionierung ist wohl keinesfalls auf irgendwelche spiele zurückzuführen oder???

    also ich denke, dass jobs tatsächlich keine ahnung vom spielemarkt hat.
    wie auch, entwickelt er welche??? die nenneswert gegenüber anderen wären? meiner meinung nach nicht.

    jobs mag es nur nicht, aufn drittanbieter angewiesen zu sein, damit seine produkte sich verkaufen. und auch nicht, dass diese dann natürlich mitverdienen wollen.
    das allerdings ist unumgänglich wenn er weiterhin verkaufen will.

    jobs will über alles die hand haben und alles allein beherrschen.
    das wird irgendwann der untergang sein für ihn.

    das was apple bisher ausgemacht hat wird ihnen auch ads genick brechen.
    bestes beispiel das neue iphone.
    nur marketing allein macht eben kein gutes gerät aus.

  3. ja ja man merkt doch das wir uns in einem sommerloch befinden….
    das, das neue iPhone 4 ja eigentlich ne nette Geschichte ist( und jedes andere Android handy meistens sogar schon besser ist ) sollte nun ja bekannt sein.

    Aber wenn ein riesen Konzern wie Apple ein neues Produkt in den Sand setzt, dann doch bitte richtig und mit viel Feuerwerk, Presse un viel tam tam….

  4. Hallo,

    Als Gamer lege ich viel Wert auf eine ordentliche Steuerung. Ein Touchscreen, Neigungssensoren und Gyrometer können Tasten dabei nur ergänzen, aber keinesfalls ersetzen.

    Portierungen leiden ebenfalls unter den mangelhaften Eingabemöglichkeiten.

    Die iphone und ipad exklusiven Titel sind mit denen von Nintendo DS und PSP nicht zu vergleichen.

    Das zocken auf ipad und iphone ist eh schon eine zumutung. Die Entwickler nun auch noch mit einem Ausschluss von Middleware zu gängeln macht die Lage nicht besser und hat höchsten zur Folge das wegen dem beschränkten Budget Story und Gameplay leiden und es bei den albernen Minispielchen bleibt.

    Das hat Steve IMHO nicht verstanden.

  5. Jobs versteht nur seine eigenen Interessen…

    Das iPhone wurde nie wirklich für Games gebaut (das iPad übrigens auch nicht).
    Spiele, egal auf welcher Apple Platform, sind nur bis zu einem gewissen Grad ein willkommenes „Neben-Produkt“ um die Geräte interessanter für den Massenmarkt zu machen.

  6. Genau. Jedes Studio schreibt nämlich seine Engines selbst. Immer und immer wieder! Und die Versager, die sich stümperhafte Middleware wie die Cry-, Quake- oder Unreal-Engine lizenzieren, habens einfach nicht drauf und bringen nur Müll auf den Markt, den keiner kaufen will. Man, man, man – Mister Jobs sollte mal seine Realitätswahrnemung justieren, oder geht das nicht, weil er Empfangsprobleme hat?

  7. Ich leg ein ei auf Jobs. Zum Glück kann man nicht gezwungen werden so einen funktionslosen Müll zu kaufen… bald gibts ne News zu jedem seiner fürze…

  8. „Jobs mag zwar kein Spielefan sein, aber ihm zu unterstellen, er verstünde den Spielemarkt nicht, geht zu weit. Schließlich hat Apple mit dem iPhone und dem iPad zwei ausgesprochene Zugpferde im Spielemarkt positioniert und damit auch wirtschaftlich einigen Erfolg erzielt. Also: Ring frei zur nächsten Runde.“

    Journalismus sollte Objektiv sein… nur mal so am Rande ;-) Eigene Meinungen des Journalisten in einen Tatsachen-Artikel mit Zitaten hinzuzufügen ist in meinen Augen eine Todsünde.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising