Dieser Flugroboter könnte Euch eines Tages ausspionieren

Dass fliegende Roboter, so genannte UAVs, künftig in Kriege eingreifen, an diesen Gedanken haben wir uns längst gewöhnt. Aber winzige Roboter-Insekten, die zu Spionagezwecken eingesetzt werden, sind noch eine ziemlich neue Entwicklung.

Der in nur einem Jahr an der TU Delft entwickelte DelFlyll wurde anlässlich der International Micro Air Vehicle Conference and Flight Competition 2010 vorgestellt. Um am Wettbewerb teilzunehmen musste er eine Reihe von Anforderungen erfüllen, darunter die Vorgabe, dass er einen Umfang von maximal 30 Zentimetern haben darf.

Der DelFlyll kann sich autonom bewegen, lässt sich aber auch per Fernsteuerung kontrollieren. Mit einer an Bord befindlichen Kamera aufgezeichnetes Videomaterial wird dabei per Funk übertragen. Das Leichtgewicht bringt gerade mal 16 Gramm auf die Waage, erreicht mit seinen Flügelschlägen aber eine Geschwindigkeit von bis zu 15 Metern/Sekunde (54 km/h).

Im Video seht Ihr, wie sich der DelFlyll auf der oben genannten Veranstaltung geschlagen hat. Am meisten hat mich die komplizierte Indoor-Mission beeindruckt, bei der er in ein Gebäude fliegen, eine Reihe von Zielen identifizieren und dann auf dem Dach landen musste.

http://www.youtube.com/watch?v=4Mxq-nr9xyY

Noch ist der DelFlyll ziemlich eingeschränkt, denn er bringt es auf magere 15 Minuten Flugzeit, bevor sein Akku aufgeladen werden muss. Dennoch sehe ich eine Zukunft vor mir, in der beispielsweise die Polizei ein UAV zur Erkundung vorausschickt, bevor das SEK hinterher stürmt. Und in der Firmen einander per UAV ausspionieren. Länder sowieso. [Fast Company / Tim Kaufmann]

[Via Fast Company]

Tags :
  1. das ding fliegt als wärs besoffen zudem warum so eine schlechte bildübertagungsqualität?
    ich mein auf den bildern erkennt man ja mal absolut überhaupt nichts.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising