BP hat endlich den Daumen auf der Ölquelle

Es ist geschafft - BP hat das Bohrloch endlich gestopft. Zum ersten Mal seit Monaten sprudelt kein Öl mehr aus der Quelle. Hoffentlich hält's!

Als nächstes wird BP Belastungstests durchführen, um sicherzustellen, dass das Bohrloch intakt ist. Diese Tests werden 48 Stunden benötigen. Anschließend weiß man, ob der Korken so fest sitzt, dass Öl und Gas dauerhaft unter der Erde bleiben und nicht wieder unkontrolliert ausströmen.

„Auch wenn es keine Sicherheit gibt, so gehen wir doch davon aus, dass während der Tests kein Öl in den Ozean entweichen wird“ ließ BP verlauten. Und schränkt ein: „Auch wenn während des Tests kein Öl entweicht, so ist das kein Indikator dafür, dass der Fluss von Öl und Gas dauerhaft gestoppt wurde.“

Schlagen die Belastungstests fehl, dann wird die neue Abdichtkappe entfernt und wir sind wieder da, wo wir vorher waren. Drückt die Daumen! [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via Washington Post]

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    1. Ähhm. Und was hat dass: „Endlich fallen Apple-Jünger mal mit ihrem Scheiß mal auf die Schnauze!“
      bitte mit dem Bohrloch von BP zutun?? Mhh. Wurde das Bohrloch mit iphone4´s gestopft? Wohl kaum.

  1. wieso wieder entfernen? auch wenn noch ein bischen öl entweicht sollte das teil draufbleiben solange bis man was neues hat. und wenn die test erfolgreich waren sollten sie das gesamte rohr mit ner ner zusätzlichen schutzschicht ummanteln, damit es durch den erhöhten druck nicht noch irgendwo anders kaputt geht!!

    1. ich würde es denen ja zutrauen, dass sie die Abdeckung wieder entfernen, wenn es nicht 100%tig klappt.
      Wer einen einen umgebauten Tanker, der 90% des Wassers reinigt nicht zulässt weil es nicht „sauber genug“ ist, dem ist alles zuzutrauen.
      Selbst wenn es nachher nicht an BP liegt – die Umweltbehörde will das sicherlich nicht ;)

  2. @Foat
    So einfach ist das leider nicht. Wenn der Druck in der Glocke nachlässt, bedeutet dass, das woanders ein Leck entsteht… evtl. im Steigrohr unter der Erde. Sollte das kaputt gehen, kann das Öl unkontrolliert irgendwo am Meeresboden austreten, ein Auffangen ist dann nahezu unmöglich. Die Glocke darf daher nur so lange draufbleiben, so lange der Druck hoch ist und kein Öl irgendwo anders anfängt zu entweichen. Endgültig wird wohl nur die Entlastungsbohrung mit anschließender Versiegelung das Probem lösen.

    @Jurs
    Was hat das BP-Ölleck mit Apple zu tun…?

    1. Kann mir irgendwer erklären. So z.B. anhand von netten Grafiken was eine Entlastungsbohrung ist und wie die helfen soll?! Finde nicht viel im Netz.

      1. Bei einer Entlastunsbohrung wird die Ölblase unter dem Meeresboden an einer anderen Stelle angebort, damit das Öl dort kontrolliert abgelassen werden kann, damit der Druck sinkt und das unkontrollierte Loch nicht wieder aufplatzt.
        Mit anderen Worten die Bohren ein paar km weiter ein weiteres Loch in den Meeresboden und holen das ganze Öl aus der Blase.

        1. Und das ist soweit ich das jetzt verstanden habe quatsch.

          Es werden zwei weitere Bohrungen direkt an das Bohrloch geführt,
          um dieses dann mit Zement o.ä. zu verstopfen…

          Aber trotzdem Danke für Dein Halbwissen ;-)

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