Google könnte Suchmaschinenpositionen über Mausbewegungen beeinflussen

Der Algorithmus, der die Trefferlistenpositionen für Googles Websuche berechnet, ist ein streng gehütetes Unternehmensgeheimnis. Außerdem verändert Google ihn immer wieder um "Optimierungen" zu erschweren. Und künftig könnte es noch kniffliger werden, das Verhalten der Websuche vorherzusagen.

Google hat nämlich am Dienstag einen Patentantrag eingereicht, der eine Technik beschreibt, bei der die Mausbewegungen von Benutzern ausgewertet werden, um die Trefferliste zu optimieren. Dahinter steckt der Gedanke, dass Nutzer mit dem Mauszeiger über die interessant aussehenden Treffer gleiten, um dann den vielversprechendsten anzuklicken. Google erfährt bisher nur noch vom angeklickten Treffer. Künftig würde man dann auch aus den Mausbewegungen Rückschlüsse auf die Relevanz von Treffern ziehen.

Klingt ein bisschen verrückt, doch aus der Vielzahl von Nutzern sollten sich Muster erkennen lassen, die die Qualität der so gewonnenen Erkenntnisse auf ein brauchbares Niveau heben. Wenn es eine Firma gibt, die den Heuhaufen in eine Nadel verwandeln kann, dann ist das Google. [Adam Frucci / Tim Kaufmann]

[Via Big Mouth Media]

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  1. Interessant! Obwohl selbst Blogger zu dem Thema, muss ich zugeben, dass mir diese Entwicklung ganz neu ist. Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass durch das Tracking der Mausbewegung (und Eingliederung in den Algorithmus) die Suchergebnisse großartig durcheinander geschüttelt werden.

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