Da schau‘ her – Apple verdient mehr Geld als je zuvor

Im letzten Quartal hat Apple den bislang höchsten Umsatz seiner Geschichte erzielt, 15,7 Milliarden US-Dollar. Außerdem nähert man sich einem Wendepunkt. Mit 8,4 Millionen erreicht die Zahl der iPhone-Verkäufe fast das Niveau der iPods (9,4 Millionen).

Vor einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 9,73 Milliarden US-Dollar. Und als ob das Wachstum nicht schon krass genug wäre verspricht Apple für das laufende Quartal gar 18 Milliarden Dollar Umsatz. Dazu muss man wissen, dass Apple in dieser Hinsicht für seine ausgesprochen vorsichtigen Schätzungen bekannt ist. CNBC prognostiziert für das Gesamtjahr einen Umsatz von 60 Milliarden Dollar, was auf dem Niveau Microsofts (geschätzte 61, 5 Milliarden) liegt. Verrückt.

Die Kosten für die Gratis-iPhone-Hüllen schätzt Apple auf voraussichtlich 175 Millionen Dollar. Den iPhone-Verkäufen tut die Panne übrigens keinen spürbaren Abbruch. Apples Tim Cook dazu: „Wir verkaufen derzeit jede Einheit die wir herstellen können.“

Die iPad-Verkäufe (3,27 Millionen Stück) bewegen sich auf dem selben Level wie die Mac-Verkäufe (3,47 Millionen) – mehr Macs als je zuvor. Ebenfalls interessant: Während die Gesamtzahl verkaufter iPods um acht Prozent abnahm stieg der Verkauf des iPod Touch um 48 Prozent. Tschüss, alter iPod, war schön mit Dir! [Matt Buchanan / Tim Kaufmann]

[Via Apple]

Pressemitteilung:

CUPERTINO, Kalifornien – 20. Juli 2010 – Apple (Nasdaq: AAPL) hat heute die Ergebnisse des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2010, das am 26. Juni 2010 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 15,7 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 3,25 Milliarden US-Dollar bzw. 3,51 US-Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 9,73 Milliarden US-Dollar bzw. ein Netto-Gewinn von 1,83 Milliarden US-Dollar oder 2,01 US-Dollar pro Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 39,1 Prozent, verglichen zu 40,9 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 52 Prozent.

Apple hat im dritten Quartal des Fiskaljahres 2010 3.470.000 Macintosh-Computer verkauft, das ist ein neuer Quartalsrekord und entspricht 33 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. Im zurückliegenden Quartal hat Apple 8.400.000 iPhones verkauft, 61 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. 9.410.000 iPods sind im zurückliegenden Quartal über den Ladentisch gegangen, das sind acht Prozent weniger verglichen zu Q3/2009. Im zurückliegenden Quartal hat Apple mit dem Verkauf von iPads begonnen, es wurden insgesamt 3.270.000 iPads verkauft.

„Es war ein phänomenales Quartal, welches unsere Erwartungen in allen Bereichen übertroffen hat, inklusive der erfolgreichsten Produkteinführung in der Firmengeschichte von Apple mit dem iPhone 4,“ sagt Steve Jobs, CEO von Apple. „iPad hat einen hervorragenden Start hingelegt, mehr Menschen als je zuvor kaufen sich Macs und wir werden noch weitere phantastische Produkte in diesem Jahr vorstellen.“

„Wir sind sehr zufrieden über 4 Milliarden Dollar an zusätzlichen Barmitteln in diesem Quartal erwirtschaftet zu haben,“ ergänzt Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple. „Vorausschauend auf das vierte Geschäftsquartal 2010 erwarten wir einen Umsatz von 18 Milliarden bzw. 3,44 US-Dollar pro verwässerter Aktie.“

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  1. Ihr habt vergessen zu erwähnen das Apple auf der PK noch zum besten gab das es noch dieses Jahr neue Produkte geben soll. Zitat Jobs: “iPad is off to a terrific start, more people are buying Macs than ever before, and we have amazing new products still to come this year.

    Ich denke mal die bringen n Hardwareupdate für den IPodtouch raus das der genauso wieder ausschaut wie das aktuelle Iphone oder haben für das Antennendebakel gar noch ein Hardwareupdate des Iphone selber in der Hinterhand (was die dann als 4GS oder ähnlich verkaufen)

  2. Irgendwas muss Apple richtig machen, sonst gäbe es kaum solche Zahlen und das obwohl man bis aufs IPad nirgendwo ne Marktführerschaft hat.

    1. „Richtig machen“ ist immer ne Frage der Perspektive… aus Sicht der Aktionäre machen die bei Apple es sicher richtig. Aus der Perspektive eines freiheitlichen Demokraten ist Apple eine Katastrophe.

      1. „eines freiheitlichen Demokraten“

        Wieso kommen MS und Linux-User ins Arbeitslager?

        Ich sehe da keine Katastrophe für die angeblichen freien Demokraten(die man auch erstmal finden muss, denn ich persönlich kenne keinen).

  3. So viele Apple-Hasser. Wenn alle Apple-Hasser auch Apple produkte kaufen, würden sie noch mehr verdienen, um dass zu verhindern haben sich gewisse leute zu Apple-Hassern erklärt. :-)

    Ich denke nur wenn man es schafft die volle Kontrolle über Hardware und Software zu haben, dann und nur dann hat man eine reibungslos laufende Sache. Ansonsten hat man Windows oder Android!

    1. Warum muss eigentlich immer gleich binär gedacht werden? Nicht jeder, der Apple nicht mag, ist gleich ein Hasser, genauso wie kein Telefon ein Killer des anderen sein will – das sind doch alles nur sprachliche Akte ohne ontologische Basis. Scheint mir langsam so, dass Apple-User immer eine Art Bedrohungszenario entwickeln müssen um das das alte narrative Schema der bedrohten Unschuld wieder aus der Klamottenkiste zaubern zu können.

      Ich glaube eher, dass den meisten sogenannten „Apple-Hassern“ das Medienbrimborium um Apple einfach nur auf die Nerven geht und die Leute, die Apple-Produkte für ihre Subjektivierung brauchen, einfach nur lächerlich wirken. Apple-Produkte haben doch heute den gleichen Distinktionswert wie ein T-Shirt des Hard Rock Cafés Wanne-Eickel.

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