Test: SoundHound – Wie heißt der Song?

Wenn im Radio oder im TV ein Song läuft, dessen Titel und Interpreten man gern wüsste, weiß SoundHound Rat. Die App für 3,99 Euro horcht ein paar Sekunden hin und zaubert alle denkbaren Infos aus dem Hut.

SoundHound kennt eine Menge Songs und Musikstile. Die App nutzt das Mikro des iPhones, um die Lieder kurz anzuhören und spuckt daraufhin Bandname, Titel, Album und Songtexte aus. Im Test leistet sich SoundHound keine Schwächen – sogar alle Stücke von brandneuen Alben werden erkannt. Es genügen sogar die Anfangstakte eines Tracks, wo selbst ein eingefleischter Fan noch grübeln würde, weil die markanten Songzeilen oder Melodien noch fehlen. Sehr beeindruckend!

Cool sind aber auch die übrigen Recherchefunktionen. Über die Anzeige ähnlicher Bands oder einen Klick auf den Künstler mit Biografie, Alben und Topsongs kommt man schnell vom Hundertsten ins Tausendste. SoundHound merkt sich die gefundenen Titel in einer History und erlaubt das Abspeichern von Favoriten. Man kann auch in den Suchanfragen anonymer SoundHound-User stöbern, in Titel reinhören und die Musikvideos bei YouTube anschauen. Einzig bei den Lyrics stört, dass viele Anfragen nur auf eine Google-Suche hinauslaufen, statt auf echte, integrierte Songtexte.

Die Gratis-Variante ist auf fünf Songs pro Monat beschränkt. Für 79 Cent bekommt man fünf weitere. Die unbegrenzte App gibt es für einmalig 3,99 Euro. Sie wurde als universale App für iPhone und iPad entwickelt.

Fazit
SoundHound erkennt alles, was wir ihm vorspielen. Dazu bekommt man massig Zusatzinfos und Recherchetools. SoundHound überzeugt auf ganzer Linie. [Jacqueline Pohl] [Im App Store kaufen]

hervorragende Erkennungsrate, schnelle Erkennung

Integration in Twitter und Facebook

Songs direkt in iTunes kaufen

viele Zusatzfunktionen wie Lyrics, Top-Titel, ähnliche Interpreten

Sprachsuche nach Interpreten und Songs

bei nicht vorhandenen Lyrics Verweis auf die Google-Suche

man kann Lieder auch summen, muss aber die Noten gut treffen

Bildergalerie

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  1. Shazam ist umsonst, bietetr aber nur eine begrenzte Anzahl an Analysen pro Monat.
    Shazam Encore dagegen kostet Geld und hat nicht diese Einschränkung. Dieser SoundHound scheint ein Clone zu sein.
    Die Idee an sich ist ja voll okay.

    @ Andoird-Nutzer: Bei euch gibt es eine kostenfreie Variante ohne Einschränkungen laut Computerbild. Stimmt das?

  2. Das ist ja toll – ne App, die den Song an der Melodie erkennt. Gabs ja auch noch nie. Das nächste was von Gizmodo kommt, ist sicher die Top 10 der Biertrinker-Apps.

  3. Shazam war eine nette Spielerei und recht akkurat – bis es populärer wurde. Mittlerweile erkennt die Gratis Version kaum noch Songs, auch eher bekannte. SOO ein Zufall.. Hab noch kein cent auf itunes ausgegeben und werd ich auch nicht *.*

  4. Shazamm und SoundHound kosten beide 3,99 EUR. Shazam endhält aber Spyware – Soundhound nicht. Ausserdem kann man SoundHound selber vorsingen, vorsummen … SoundHound ist auf dem iPhone also das bessere Programm.

    1. Hab shazamm auf meinem Android und kostet gar niix…erkennt auch jeden song !! und sowieso wenn kratzt die Spyware auf dem handy??wayne….

  5. […] SoundHound – Wie heißt der Song? “… im Test leistet sich SoundHound keine Schwächen – sogar alle Stücke von brandneuen Alben werden erkannt. Es genügen sogar die Anfangstakte eines Tracks, wo selbst ein eingefleischter Fan noch grübeln würde…” (gizmodo.de) […]

  6. Funktioniert wirklich super, die Datenbank ist riesig und erkennt auch weniger bekannte Titel, wir haben das heute mal ein paar Stunden lang mit mehr oder weniger zufälligen Tracks ausprobiert.

    Findet allerdings ab und zu die falsche Version eines Songs und hat generell Probleme mit elektronischer Musik wenn gerade keine markante Passage läuft.

    Um Popmusik in Radio und Fernsehen zu erkennen super, für Konzerte oder in Clubs weniger (weniger Treffer und davon mehr falsche).

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