Buchstäblich niemand will für Twitter zahlen

Es mag ein paar Wege geben, wie Twitter sich finanzieren könnte, aber Mitgliedsgebühren gehören definitiv nicht dazu. Eine kürzlich durcheführte Umfrage brachte den Prozentsatz der Twitter-Nutzer an den Tag, die bereit sind, für Ihre Nutzung zu bezahlen: Null. Nada. Niente. Mit einem Wort: Niemand.

Natürlich gibt es Leute, die für alles bezahlen würden, darunter sicherlich auch Twitterati. Insofern ist „0%“ wohl ein bisschen irreführend. Aber auf ein paar kommt es hier nicht an. Fest steht, dass Twitter mit seinen Nutzern zumindest finanziell keinen Staat machen kann.

Die Zahlen stammen von der Annenberg Schule für Kommunikation und Journalismus, konkret deren Studie „2010 Digitale Zukunft“. Dort heißt es: „Solche Extremwerte unterstreichen die Schwierigkeit die darin liegt, Internet-Nutzer dazu zu bewegen, dass sie für etwas zahlen sollen, das sie bisher kostenlos erhalten haben.“

Der Rest der Studie, die 500 US-Dollar für private und 1.500 US-Dollar für kommerzielle Nutzer kostet, geht der Frage nach, welcher Typ Mensch welche Art von Werbeanzeigen konsumieren wollen würde. Aber hinter diesem gigantischen Fail Whale geht der Rest eigentlich unter. [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via USC, Mashable]

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  1. Haha :D Ja unnötig ist der Service auf jeden Fall!!!! Aber wenn Twitter mangels Gälder zu machen sollte mach ich den Service auf :D hrhr… und zwar komplett umsonst :D xD

  2. Find ich schade für die Jungs von Twitter: Haufenweise benutzen den Service aber keiner will bezahlen. Dabei ist der Service genial wenn man erstmal den Nutzen erkannt hat.

  3. hab mich mal auf twitter angemeldet. hab schon 12, die meinen Scheiß hören/lesen wollen.
    Jetzt schreib ich wöchendlich: ich hab die und die gefickt. Kein Name, nur Haarfarbe.

    Und die wollen des Scheiß wirklich lesen?

  4. Schonmal daran gedacht das auch wichtige Personen diesen Dienst nutzen um Neuigkeiten zu verkünden? Twitter ist mittlerweile einer der ersten Anlaufpunkte wenn es darum geht Neuigkeiten von VIPs usw. zu erfahren. Sogar Steve Jobs ist auf Twitter vertreten. ;)

    1. Mißglückte Botoxparties von Scarlett Johansson oder die Darmspülungen von Steve Jobs haben mich noch nie interessiert. Damit hängt dann wahrscheinlich auch das Problem zusammen, dass niemand für Twitter zahlen will: Die Relevanz der veröffentlichten Informationen.

  5. Twitter ist mehr als sinnvoll. Bloß weil einige Minushirne von Euch darin keinen Sinn sehen, muss das noch lange nicht der Fall sein!

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