Test: Mahjong Artifacts 2 – Steine abräumen

Mahjong ist ein Spiele-Klassiker, bei dem es um das Finden von Paaren gleicher Steine geht. Dazu kommen bei dieser App eine epische Rahmenhandlung und viele Extras wie Power-Ups und Spezialfähigkeiten.

Die iPhone-App Mahjong Artifacts 2 setzt das bekannte Spielprinzip mit schöner Grafik, flüssigen Animationen und dezenter China-Restaurant-Berieselung um. Beim ersten Start stellt sich die App in einem Tutorial-Level kurz vor.

Die Spielsteine sind prächtig gestaltet, allerdings sind die Layouts anfangs so weiträumig ausgelegt, dass der Zoomfaktor das Unterscheiden der Motive erschwert. Der Auto-Zoom ist später nützlich, wenn man schon einiges abgeräumt hat. Bis dahin ist das manuelle Zoomen und Scrollen notwendig und schon ziemlich nervig.

Das Besondere an Mahjong Artifacts ist der Story-Modus, in dem man sich in hunderten Leveln auf eine Reise durch Asien begibt und durch das Abräumen von Spielsteinen Perlen sammelt. Für die Perlen erkauft man sich die Möglichkeit, die Steine neu anzuordnen, falls man mal nicht weiter kommt. Im klassischen Modus darf man sich einfach ein Layout aussuchen und drauflos spielen. Fünf verschiedene Spielstein-Designs stehen zur Wahl.

Mahjong Artifacts 2 kostet 2,39 Euro. Das ist für die Fülle an Leveln, Designs und Layout durchaus angemessen. Eine kostenlose Lite-Variante dient als Testversion.

Fazit
Optisch und akustisch ist Mahjong Artifacts 2 gelungen. Einziges Manko ist die etwas zu kleine Darstellung der Steine, die das Entziffern der Unterschiede nicht gerade vereinfacht. [Jacqueline Pohl] [Im App Store kaufen]

schöne Grafik und stimmungsvoller Sound

Auto-Zoom

Story-Modus mit Zusatzelementen

klassischer und Endlos-Modus

anfangs oft manuelles Zoomen und Scrollen erforderlich

Bildergalerie

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  1. Ne wat geil! Mahjong aufm Handy! Das hat vor 5 Jahren schon auf meinem ollen Sony w810 funktioniert. Und den Schrott verkauft Ihr nun als geekig?

    Was kommtn als nächstes? Ne total faszinierte Vorstellung von Faxgeräten?

  2. Haputsache es hat was mit Apple zu tun, dann kann man auch alten Wein wieder in neue Schläuche füllen und als was ganz tolles verkaufen. Wenn App-Tests nun auch Teil von Gizmodo sind, dann dürfte sich der News-Umschlag demnächst ja vertausendfachen, herzlichen Glückwunsch zur Klickgenerierung. Übrigens: Meinerseits war dies die letzte App-News, die ich anklicke!

    1. Ich warte ja noch auf den ersten Test ner Biertrinkerapp. Hat dann wahrscheinlich ne Bewertung wie:

      + realistisches Schaumverhalten
      – nur eine Biermarke
      – Geruch fehlt
      – den Bierrülps muss man selbst produzieren

  3. Das dieser Mist überhaupt als Mahjong bezeichnet wird, ist eine Frechheit. MahJongg ist ein tolles, anspruchsvolles Brettspiel ähnlich Romme. Hat mit diesem „Memory für Arme“ nichts zu tun.

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