Die längste Pinhole-Belichtung aller Zeiten – und die schönste

Ich liebe die Pinhole-Fotografie. Der Umstand, dass Menschen ein Stück Film über Monate - oder sogar Jahre - mit ungewissem Ausgang belichten wirkt auf mich romantisch, ein bisschen wie eine Zeitkapsel. Die nebenstehende Aufnahme könnte die mit der längsten Belichtungszeit sein, die es je gegeben hat. Sie wurde über 34 Monate hinweg in New York aufgenommen.

Aufgenommen wurde das Bild vom deutschen Künstler Michael Wesely, der im Auftrag des New Yorker Museum of Modern Art den Abriss und anschließenden Neubau des MoMA-Gebäudes festhielt. Die herrlich gespenstisch wirkenden Bilder dürften in Postergröße ein sehr nettes Andenken an einen Ausflug ins MoMA ergeben. Auch als Bildband kann man sie erwerben. [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via Michael Wesely, Itchyi, Dudecraft, Neatorama]

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  1. Man mag mich ja für verschroben halten, aber muss dann denn selbst so schöne deutsche Begriffe wie „Lochkamerafotografie“ zu einem „Pinhole“ degradieren?
    Anglizismen hin oder her, manchmal sind sie ja praktisch. Aber bei einem Begriff, der schon länger existiert, als dieses unsägliche „Verenglischen“ im Deutschen, kann man doch bitte darauf verzichten – auch wenn es im englischen so heißen mag.

  2. Normalerweise mag ich dieses „verenglischen“ ja schon aber hier ists echt komisch ^^
    musste echt googeln um zu wissen was damit gemeint ist ^^

  3. Hat sich schon jemand gefragt, warum unter dem Bild 9.8.2001 bis 2.5.2003 steht? Ist die Nachricht jetzt so alt oder das Bild nicht das richtige?

  4. „Man mag mich ja für verschroben halten, aber muss dann denn selbst so schöne deutsche Begriffe wie “Lochkamerafotografie” zu einem “Pinhole” degradieren?“
    Das stimmt allerdings. Ist traurig.

  5. und? hat ja immer der selbe autor geschrieben!
    warum sollte er sich die mühe machen und den text umschreiben, nur weil es eine andere website ist auf die der beitrag dann erscheint?

    aber die fotos…. VIEL ZU KLEIN!

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