Microsoft-Technik schützt vor verwackelten Fotos

Nervosität, schlechte Straße, zu viel Kaffee, zu wenig Kaffee - Gründe für verwackelte Fotos gibt es viele. Microsoft Research hat eine Technik entwickelt, die schon heute erhältliche Smartphone-Technik verwendet, um Wackler aus Fotos herauszurechnen.

Der Microsoft-Algorithmus nutzt ein Gyroskop und Beschleunigungssensoren, um die Bewegung der Kamera zum Zeitpunkt der Aufnahme präzise zu messen und das Foto entsprechend zu korrigieren. Die veröffentlichten Demo-Fotos zeigen tatsächlich eine deutliche Verbesserung der Bildqualität.

Aktuell verwendet Microsofts Testgerät einen ziemlich klobigen, zusätzlichen Sensor, doch es sollte kein Problem sein, diesen direkt in Smartphones und Kameras einzubauen. Je schneller, desto besser. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via Microsoft Research, Engadget]

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    1. oh mein Gott.
      Wie wäres mal mit vernünftigen und sinnvollen Kommentaren?

      Ich finde, dass es eine super Entwicklung ist. Mich nervt es bei meinem und bei dem Handy meiner Freundin tierisch, wenn die Bilder verwackeln. Ich habe nämlich keinen Bock mir ein Kameraständer zu kaufen, nur um halbwegs vernünftige Fotos mit dem Hand zu machen.

      Daumen hoch für Microsoft.

      p.s.: Ich bin MacUser, finde aber auch, dass Microsoft auch super Produkte herausbringen kann, wie z.B. Windws 7 oder auch diese tolle Technik

      1. Don’t feed the Troll!
        Die „Peters“ hier im Forum sind bekennende Apple-Basher. Der obige Post ist insofern als ungelenker Ausdruck von Ironie zu verstehen.

        1. Niemand hat behauptet, dass im Peter-Post ein direkter Apple-Bash ist. Aber gut, ich erklär’s dann mal:
          Peter schreibt „Wenn das von Microsoft ist, ist das voll uncool! Verwackelte Bilder rocken viel mehr!“. Und „parodiert“ mit dieser Aussage einen maßgeblichen Apple-Fan, dem er dieses Worte in den Mund legt, weil diese seiner Meinung nach schon beim Anblick des Wortes „Microsoft“ ins Polemisieren verfallen. – Das ist in der Ausführung nicht besonders lustig oder geistreich geraten, soll aber trotzdem ironisch gemeint sein.
          Jetzt verstanden?

  1. Die Pixel sind bei einer verwackelten Aufnahmen verwischt. Die fehlende Bildinformation ist vollständlich verloren und kann durch eine nachträgliche Korrektur nicht hergestellt werden.

    Wo liegt denn da bitte der Vorteil zu herkömmlichen Bildstabilisatoren bei denen der Chip oder Linsen vom Gehäuse mechanisch abgekoppelt werden?

    1. naja es gibt optische (mechanische) und digitale (software) Bildstabilisatoren.
      Und Microsoft hat eine Software entwickelt mit der sich das verwackeln des Handys berechnen lässt, um die Kamera zu korrigieren während sie belichtet….zumindest hab ich das so verstanden^^

  2. Für’s iPhone gibts bereits Foto-Apps, die den Beschleunigungs-Sensor benutzen, und erst dann auslösen, wenn man das Gerät (möglichst) ruhig hält.
    Umgekehrt Bilder nachträglich zu korrigieren mit den „Wackel-Infos“, ist auch eine coole Idee (und deutlich aufwendiger bzw. schwieriger zu implementieren).

    Soll Microsoft doch eine iPhone 4 App entwickeln! Ein Gyroskop hat das Ding ja. :-)

    Apple baut aus (meist) bereits existierenden Technologien hervorragende Produkte, die Mensch dann endlich sinnvoll, elegant und einfach verwenden kann.
    Microsoft entwickelt oft hervorragende Technologien, ist aber nicht in der Lage, brauchbare Produkte daraus zu bauen. Stattdessen versuchen sie seit jeher, Apple zu kopieren, sind aber auch dazu zu doof.

    Microsoft und Apple sollten sich zusammentun. ;-) MS soll aufhören, Apple kopieren zu wollen. MS soll Research betreiben und neuartige Technologien entwickeln. Apple soll sich das ganze dann anschauen und in ein brauchbares Produkt verwandeln.

  3. Microsoft sollte lieber mal ein ordentliches Windows machen, eins was einfach mal schön aussieht, funktioniert, und ohne 10.000 Fehlermeldungen ;-D

  4. Was ist denn hier in den Kommentaren passiert? Apple hat mit dem Beitrag mal nix zu tun.
    Ich persönlich bin um jede Möglichkeit froh, die verwackelte Bilder verhindert.

  5. neu ist das natürlich nicht. man kann jetzt schon unscharfe bilder recht gut nachschärfen. auch bewegungsunschärfe lässt sich herausrechnen aber eben nur linear. die idee das ganze mit einem beschleunigungssensor zu koppeln macht das ganze natürlich viel effizienter.
    problematisch is dabei nur die rechenleistung. es würde mit einer digicam oder smartphone erbärmlich lange dauern bis man wieder knipsen kann. somit würde nur eine nachträgliche softwareseitig korrektur mit hilfe der gespeicherten daten möglich und das ist wiederum für die meisten user schon zu viel des guten.
    ich fänds aber verdammt cool :)

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