Test: Reeder – RSS-Feeds von Google Reader

Die iPhone-App synchronisiert Feeds aus einem Google-Reader-Account und macht die ganze Welt der RSS-Nachrichten und Blogs mobil.

Reeder ist eine iPhone-App für den mobilen Zugriff auf die RSS-Feeds in Google Reader. Die App synchronisiert alle Ordner, ungelesenen Feeds und markierten Artikel, so dass man immer den aktuellen Stand sieht.

Hat man ziemlich Feeds in einem Ordner, ist es schwer, einen einzelnen Newsfeed herauszusuchen. Nur die Sortierung nach Datum ergibt Sinn. Eine Feed-Übersicht für jeden Ordner existiert nicht, alle Artikel sind schon aufgeklappt. So muss man sich durch alle ungelesenen Nachrichten scrollen, bis man zum richtigen Feed gelangt. Lediglich in der obersten Hierarchieebene sieht man die dort liegenden Feed-Quellen, statt sämtliche Artikel.

In einem Artikel greift der User auf die typischen Google-Funktionen wie Favorit (Sternchen) und die Gelesen/Ungelesen-Markierung zu und kann den Beitrag in Reeder lesen. Bilder sind auch integriert. Man darf auch von einem zum anderen Beitrag blättern – je nach Sortierung zum nächsten des Mediums oder in der chronologischen Reihenfolge. Mit einem Fingertipp lässt sich ein Artikel in soziale Netze posten, mailen oder mit einer Notiz versehen. Ein Klick auf ein Icon des Anbieters oben bringt uns nicht wie vermutet endlich zur Feed-Übersicht dieser Seite, sondern öffnet eine Browseransicht.

Fazit
Wer unterwegs auf seine Google-Newsfeeds zugreifen möchte, ist mit Reeder sicher nicht schlecht beraten, wenngleich die Bedienung nicht immer intuitiv und die Filtermöglichkeiten noch ausbaufähig sind. Die 2,39 Euro sind dann allerdings nicht gerade ein Schnäppchen. [Jacqueline Pohl] [Im App Store kaufen]

Synchronisation mit Google Reader

arbeitet schnell – auch bei mehreren Hundert Feed-Abos und tausenden ungelesen Beiträgen

bereitet die Feeds gut lesbar auf

keine intuitive Benutzerführung

winzige Icons, deren Funktion sich nur durch Ausprobieren erschließt

bessere Filter und Suchfunktionen wünschenswert

Bildergalerie

Tags :
  1. Es existiert auch eine Einzelansicht je Feed im jeweiligen Ordner. Klickt man in der Übersicht nicht auf den Ordner bzw. das Listenfeld, sondern gezielt auf den Pfeil des Ordners am rechten Rand, kommt man zu den einzelnen Feeds.

  2. Ich habe auch sehr viele RSS-Apps ausprobiert. Reeder war auch dabei. Letzendlich bin ich bei MobileRSS gelandet, da dieser vom Funktionsumfang einfach am Besten ist.

    1. Ich finde auch mobileRSS nach vielen Tests die beste kostenlose RSS App mit Google Sync. Wer die Synchronisation nicht braucht, sollte auch mal Daisy Feed ausprobieren. Ansonsten funktioniert

  3. Ich kann dem Test nicht zustimmen. Gerade die intuitive Benutzung, die wahnsinnig schnell von der Hand geht (Wisch nach rechts: Markieren, Wisch nach links: als gelesen markieren) und das schöne Design der App haben mich voll überzeugt. So stelle ich mir ein gut gemachtes App vor!

  4. Wie bekomme ich eigentlcih den Feed von Heise rein? Bei mir werden da immer nur Headlines ohne Content angezeigt. Bei allen anderen Feeds auch Content.

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