JoliCloud 1.0 – für Netbooks und Touchscreens optimiertes Linux

JoliCloud hat sich schon länger angekündigt, aber jetzt könnt Ihr es herunterladen. Es handelt sich dabei um ein Touchscreen-kompatibles, auf Linux basiertes Betriebssystem das verspricht, "das Netbook-Erlebnis zu optimieren". Es gibt bereits 700 Apps für JoliCloud, das zudem kostenlos ist.

JoliCloud könnte die richtige Lösung für alle sein, denen Windows auf dem Netbook zu träge ist. Zudem sollen in das System integrierte Synchronisationsfunktionen den Datenabgleich mehrerer Geräte via Internet ermöglichen. Man beachte, wie elegant wir hier das Buzzword „Cloud“ vermieden haben!

Engadget lobt JoliCloud als „Das Betriebssystem, nach dem sich das Netbook verzehrt hat“. Habt Ihr schon Erfahrungen damit gesammelt? Lasst es uns über die Kommentare wissen. [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via JoliCloud]

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  1. ich hatte das teil mal in der 2. oda 3. beta version auf meinen netbook installiert und nach 2x hochfahen kam jedes mal irg ein Fehler beim booten…
    darauf hin hab ichs wider runter und gleich wieder ubuntu drauf xD

    ansonst hat mir jolicloud recht gut gefallen, auch wenn ‚damals‘ fast alle apps webapps oder verlinkungen waren…
    aber sonst: tolles prinzip !
    bin am überlegen mir jolicloud wieder draufzuspielen! xD

  2. Bis die Ubuntu NBE 10.04 erschienen ist, hatte ich Jolicloud bis in die Pre-Final-Version genutzt. Es war für mich ein stromlinienförmiges und dabei solides Betriebssystem.

    Es war mir möglich, Programme, die nicht im Jolicloud-Angebot waren, nachzuinstallieren, wie bei Linux üblich wurden aus den Paketen dann auch gleich die Bezugsquellen für Updates integriert und bei Bedarf automatisch aufgespielt.

    Gegen Ende der Pre-Final fing das Jolicloud-Team dann an, Programme aus den App-Verzeichnissen zu löschen. Z.B. war auf einmal der Acrobat Reader nur noch über manuelle Installationen verfügbar. Aber es gab ihn.

    Jetzt in Version 1.0 kann ich ihn zwar immer noch manuell installieren, er erscheint aber noch nicht einmal mehr als Programm in der Auflistung. Das wiederum heißt, dass ich ihn nur noch öffnen kann, wenn ich ein PDF anklicke – und, im konkreten Fall zwar nicht so wichtig, aber bei anderen Programmen vielleicht interessant, ich kann ihn dadurch auch nicht mehr deinstallieren.

    Des Weiteren kommt es mir auf meinem Netbook so vor – was auch einer der Gründe war, wieso ich endgültig auf Ubuntu NBE gewechselt bin -, dass PDFs auf Jolicloud deutlich länger zum Laden einer neuen Seite benötigen. Bei einem PDF mit Mulilayer-Cover z.B. brauchte es schon mal so 20 Sekunden bis ich erneut weiterblättern konnte. Dieses PDF benötigt unter Ubuntu nur zwischen 5-10 Sekunden, je nach sonstiger Auslastung.

    Nichtsdestotrotz würde ich für bestimmte Nutzungsszenarien Jolicloud uneingeschränkt empfehlen und selbst nutzen! Würde ich das Netbook nur nutzen, um mal eben im Netz zu surfen, Youtube zu schauen, Social Networking zu betreiben, eMails zu checken, RSS-Feeds zu lesen u.ä. Anwendungsbereiche, für welche ja gerade Tablets so gehyped werden und Netbooks wohl ursprünglich auch gedacht waren, wäre Jolicloud in der Version 1.0 mein Betriebssystem erster Wahl.

    Für ein Arbeitsgerät bleibe ich bei Ubuntu NBE, einfach nur, weil zu viele für mein Arbeiten notwendige Programme nicht mehr direkt verfügbar sind.

    Dennoch bleibt Jolicloud als Zweitbetriebssystem neben Win7 auf meinem Laptop installiert und ich schaue wöchentlich rein, um zu sehen, ob sich an den Ausschlussgründen etwas geändert hat. Denn ich habe immer noch die Hoffnung, dass die momentanen drastischen Rückschritte im OS nur etwas mit dem Wechsel auf die HTML5-Oberfläche zu tun haben und keine bewussten Entscheidungen gegen vernünftiges Arbeiten waren.

  3. Das Prinzip ist gut und sieht auch gut aus. Noch ist es halt ein Problem sobald andere Hardware verbaut wurde als ursprünglich. Habe meine Wlan Karte getauscht und die wird nicht erkannt, genauso wie das Bluetoothmodul was ich eingesetzt habe.

    Aber ich werde das weiter beobachten, mal sehen was das wird.

  4. Ich habe seit knapp zwei Wochen die JoliCloud neben Win 7 auf meinem LG X120g im Einsatz und bin bisher mehr als zufrieden. Schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase (Ich halte mich momentan nur auf Root-Servern in einer Linux Umgebung auf) geht alles schnell von der Hand.

    Weiter ist die GUI schön gestaltet und bietet Aufgeräumt alles was man für das erste Arbeiten braucht. Was die Geschwindigkeit beim Arbeiten angeht, so kann ich mich auch hier nicht beschweren. Ich testete JoliCloud Anfangs mit der zuvor eingebauten SSD- und danach mit der Standardmäßig im Netbook verbauten S-ATA Festplatte. Bei der S-ATA Festplatte war das Arbeiten mit der JoliCloud allerdings ein bisschen träger als unter Win 7. Mit der SSD Festplatte lagen beide gleichauf.

    In zwei Wochen bekomme ich mein Asus EEE PC T91MT zurück und werde dort auch die JoliCloud draufschmeißen um das Touch feature mal anzutesten.

    Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu dem zu ergänzen was hier schon geschrieben wurde. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es mit JoliCloud weitergeht.

    cheers

  5. Hab Jolicloud seit 1 Woche auf meinem Samsung N130 Netbook parallel zu Win7 Starter drauf.
    Ich hab es zu Windows installiert und nicht in eigener Partition (wäre dann schneller).
    Fazit: Jolicloud ist das Richtige für Netbooks. Alles funktioniert schnell und reibungslos. Das ist für mich die Zukunft!

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