Open SciCal: Wissenschaftlicher Taschenrechner selbstgemacht

Wer braucht schon Texas Instruments? Matt Stack, der den Open SciCal entwickelt hat, jedenfalls nicht. Sein selbstgemachter, wissenschaftlicher Rechner (100% Open Source) lässt nicht nur jedes im Laden gekaufte Gerät vor Neid erblassen, sondern ist das ultimative Statussymbol für die nerdigsten Nerds.

Stacks Open SciCal besteht aus einem Touchscreen, einem 1-GHz ARM Cortex A8 Prozessor, acht Gigabyte SD-Speicher und einem WLan-Modul. Darauf laufen Linux und R.

Zu Demonstrationszwecken fütterte Stack den Open SciCal mit Informationen zu Sonnenflecken und ließ ihn eine statistische Vorhersage des nächsten Sonnensturbs errechnen. Auch Finanzmathematik stellt das Gerät vor keine Probleme, wie eine weitere Demonstration anhand des Aktienkurses von Yahoo bewies. Eigene Berechnungen sollten sich recht leicht bewerkstelligen lassen, versteht das Gerät doch Perl und C.

Fairerweise muss man sagen, dass die Teile des Open SciCal 200 US-Dollar kosten und damit mehr als die meisten fertigen wissenschaftlichen Rechner. Für das Geld erhält man aber – so Stack – ein Gerät, das doppelt so viele Funktionen enthält und sich viel leichter modifizieren lässt. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via Antipasto Hardware Blog, Wired]

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  1. So, da der Schreiberling sich nur halbherzig informiert hat.
    Stimmt es leider nicht das man auf TI verzichten kann.
    Die SOC’s mit der der OpenSci Cal läuft werden nämlich auch von TI gefertigt.
    Erwerben kann man die hardware hier : http://beagleboard.org/

  2. Man kann auch R auf einem Netbook installieren. Diese Variante wird weder teurer sein, noch einen geringeren Funktionsumfang haben. Und man hat ein gescheites Gehäuse (Nagut, dadurch geht der Nerdfaktor flöten, aber man kann auch sein netbook strippen!)

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