Muskulöser Roboter-Arm simuliert Ferrari-Testfahrt

Fahrsimulatoren bieten Pedale, die man bis aufs Blech durchtreten kann und Lenkräder, mit denen sich das jeweilige Gefährt dirigieren lässt. Doch das Gefühl, dass man sich tatsächlich bewegt, bieten die wenigsten. Ein CyberMotion Simulator getaufter Roboterarm hebt diese Grenze auf, in dem er den Fahrer passend zu den Fahrzeugbewegungen durch die Gegend schüttelt.

Gebaut wurde das gute Stück von Paolo Robuffo Giordano, der für das Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen arbeitet. Der Roboterarm, den Giordano in Anlehnung an Geräte entwickelte, die in Vergnügungsparks zuhause sind, hebt den Fahrer zwei Meter hoch, bevor es auf die virtuelle Reise geht. Umgeben von einem großen Display steuert man einen Ferrari F2007 mittels Lenkrad und Pedalen, die natürlich mit Force Feedback ausgestattet sind.

Das System soll helfen, die kognitiven Prozesse zu verstehen, die sich im Gehirn abspielen wenn der Mensch Bewegung wahrnimmt. Auch Flugzeuge, Helikopter und Schiffe sollen sich simulieren lassen. Hat schon mal jemand nach einem Speeder Bike gefragt? [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via IEEE Spectrum, PopSci]

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