Zauberwürfel mit 20 Drehungen oder weniger besiegbar

Ein Forscherteam hat 35 Jahre CPU-Rechenzeit genutzt, um dem Zauberwürfel von Rubik die letzten Geheimnisse zu rauben. Sie fanden heraus, dass es möglich ist, den Würfel mit 20 Drehungen oder weniger zu lösen, egal in welcher Stellung er sich befindet. Die Rechenzeit wurde von Google bereit gestellt.

Jede der 43.252.003.274.489.856.000 möglichen Kombinationen des Zauberwürfels kann in höchstens 20 Drehungen gelöst werden. 1981 dachte man noch, dass diese „göttliche“ Zahl bei 52 liegt. 2005 berechnete man sie auf 28. Alles falsch. Das Programm, dass die Forscher einsetzten, errechnete genau 20 Bewegungen. Ich habe meinen Würfel immerhin schon soweit, dass eine Seite gelb ist. Gut, was? [Kyle VanHemert/ Andreas Donath]

[Via Cube 20/ Slashdot]

Bild: M. Christian

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  1. Da habt ihr falsch recherchiert! Der Zauberwürfel ist mithilfe des „Gott“-Algorhytmus in MINIMAL 20 Zügen lösbar, nicht „20 oder weniger“. Außerdem gibt es manche Positionen aus welchen es nicht möglich ist, den Würfel in 20 Zügen oder weniger zu lösen.

    Auch die Aussage mit den 35 ist nicht ganz richtig…
    „Nach Angaben der Projektgruppe hätte ein moderner PC mit einem vierkernigen Intel Nehalem-Prozessor mit 2,8 Gigahertz rund 35 Jahre benötigt, um die notwendigen Berechnungen durchzuführen.

    Unterstützung erhielt die Gruppe daher von Google. Der Konzern stellte freie Rechenzeit in seinen Datenzentren zur Verfügung. Dadurch wurden letztlich nur wenige Wochen benötigt, hieß es. „

    1. Das ist totaler Unsinn, dass der Algorithmus minimal 20 Züge braucht. Im englischen Artikel steht eindeutig im „worst case“ braucht man 20 Züge, d.h. man braucht 20 Züge oder weniger, um einen beliebigen Würfel zu lösen.
      Das hat sich auch in letzter Zeit angedeutet, da verschiedene Forschergruppen „God’s number“ immer weiter gesenkt hatten. Mein letzter Kenntnisstand war, 22 oder 21.

      Im übrigen kann ich mir einige Würfel-Konfigurationen ausdenken, bei denen der Algorithmus keinen, einen oder zwei Züge braucht ;-), also ist mindestens 20 Züge ziemlch unsinnig, wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt.

    2. Das ist wirklich Blödsinn…. Die meisten Würfel lassen sich mit ca. 18 Zügen lösen… Es gibt schon seit Jahren Programme, die ähnliches berechnen können…

  2. Dann will ich ein Video sehen, wo es unter 20 Zügen oder mit 20 geschafft wird – und bitte mehrmals aus verschiedenen Positionen – sonst kann mir das am Allerwertesten vorbei gehen.

    1. Mann o Mann! Logik ist wohl nicht Deine Stärke? Wenn der Würfel nur ein paar Mal „verdreht“ wurde, braucht man auch nur ein paar (unter 20) Drehungen um ihn zu lösen. Was hier gemeint ist, ist: egal wie sehr Du den Würfel verdrehst, es wird sich immer mit 20 Zügen ausgehen, den Würfel zu ordnen. Sprich: max. 20 Züge!
      Daß Du dafür länger brauchst, ist hier wohl jedem klar! :-P

  3. Das ist reine Theorie. Als Mensch löst du den Würfel nach Algorithmen und brauchst deshalb eigentlich immer mehr als 20 Züge. sogar deutlich.
    Weißes Kreuz normal nicht mehr als 8
    F2L braucht intuitiv dann ca 12-20
    OLL und PLL je ca. 8

    Ergibt 40 Züge

    Achja und eine Seite richtig lösen ist bei Anfängern meistens falsch, weil diese nicht auf die seitlichen Farben achten. DIe Seitenfarben sind ja durch den mittleren „Stein“ schon definiert, worauf die Anfänger nicht achten und dort dann zB der gelb/blaue stein anstatt dem richtigen gelb/roten Stein liegt…

    1. @Ginu: ein Computer löst den Würfel ebenso nach Algorithmen – nur eben Besseren! Die Schlußfolgerung, daß ein Mensch, weil er den Würfel nach Algorthmen löst, deshalb länger braucht, ist schlicht und ergreifend falsch! Im Gegenteil, ich behaupte: längst nicht alle Menschen versuchen den Würfel mittels Algorithmus zu lösen und brauchen daher weit länger, als jemand, der es tatsächlich mit einem Algorithmus versucht.

      1. Falsch :) …. das ach so tolle Programm von denen geht nur alle Möglichkeiten durch den Würfel aus jeder Lage zu Lösen… dies einen effizienten (polynomiale Laufzeit) Algorithmus zu nennen ist schon sehr gewagt. Als Mensch versucht man Muster zu erkennen und diese mittels algorithmischen Vorgehens zu Lösen.

  4. Seh ich das richtig, die haben einfach nur jede mögliche Stellung generiert und dann alle Varianten zur Lösung durchgerechnet? *gähn* Was für ein nobelpreisverdächtig-origineller Lösungsansatz – das ist ja selbst als Übungsaufgabe für nen Informatikstudent im ersten Semester ne Beleidigung.

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